![]()
Mo-Fr 8-19 Uhr zum normalen Telefontarif
Fax: 040 / 808 110-333
mitglieder(ät)greenpeace-energy.de
Greenpeace Energy ist übrigens wirtschaftlich unabhängig von der gleichnamigen Umweltorganisation. Der Verein Greenpeace e.V. hält als Gründungsmitglied lediglich zwei Genossenschaftsanteile. Ein Lizenzvertrag regelt die Verwendung des Namens und verpflichtet Greenpeace Energy, die Ökostrom-Kriterien von Greenpeace e.V. einzuhalten.
www.greenpeace.de
Nach der Liberalisierung des europäischen Strommarkts sucht Greenpeace e.V. 1998 einen Energieversorger, der die strengen Ökostrom-Kriterien der Umweltorganisation erfüllt. Denn angesprochen durch die „Stromwechsel“-Kampagne von Greenpeace haben Zehntausende Menschen erklärt, zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln zu wollen. Doch die Suche bleibt vergeblich – niemand kann Strom liefern, der den Greenpeace-Kriterien entspricht.
So beschließt Greenpeace, die Aufgabe selbst anzugehen. Am 28. Oktober 1999 gründet sich Greenpeace Energy eG, im Januar 2000 läuft das Geschäft mit den ersten 186 Kunden an. Das junge Unternehmen geht mit einem soliden Businessplan an den Start, auch wenn die Arbeitsumstände zu Beginn ein wenig chaotisch erscheinen. „Wir hatten uns quasi auf den Fluren von Greenpeace zur Untermiete einquartiert“, erinnert sich Vorstand Robert Werner, „dann bezogen wir ein Büro in Bahnhofsnähe, das aber schon im ersten Jahr zu klein wurde.“
Bereits im Januar 2001 gründet die Genossenschaft ihre Tochterfirma Planet energy GmbH, die saubere Kraftwerke planen und betreiben soll. Denn von Anfang an geht es Greenpeace Energy nicht nur um die Lieferung von Ökostrom, sondern auch um den Bau neuer Anlagen, um das Angebot an sauberer Energie auszuweiten.
Innerhalb weniger Jahre steigt Greenpeace Energy zu einem der erfolgreichsten deutschen Ökostrom-Versorger auf. Ende 2003 beliefert das Unternehmen bereits 20.000 Kunden; Mitte 2009 sind es 93.000. Längst hat die Genossenschaft ihre hemdsärmelige Anfangsphase hinter sich gelassen, beschäftigt inzwischen 60 Mitarbeiter und hat 2003 moderne Büroräume im Hamburger Schanzenviertel bezogen.