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Greenpeace Energy – das sind 80 engagierte und motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, denen ihre Tätigkeit mehr bedeutet als bloß ein Job. Denn sie stehen hinter dem Ziel, die Energiewende voranzutreiben – und sorgen jeder auf seine Weise dafür, dass unsere Kunden sauberen Strom und ökologisch sinnvolles Gas beziehen können.
Hier stellen wir Ihnen beispielhaft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Geschäftsbereichen vor:
Gradlinigkeit und ein klares Ziel vor Augen – die gebürtige Hamburgerin Susanne Grabler beweist klassisch-hanseatische Tugenden in ihrem beruflichen Werdegang: Ausbildung zur Industriekauffrau, danach aufbauendes Studium der Betriebswirtschaft und schließlich langjährige Tätigkeit in unterschiedlichen Branchen als Unternehmensberaterin.
2001 findet sie im Energiemarkt ihre Bestimmung, arbeitet über zehn Jahre im Management für Konzerne und mittelständische Versorger und erkennt, dass die Branche sich ändern muss, um zukunftsfähig zu bleiben. Aus ihrer Erkenntnis werden Taten: Als Geschäftsführerin bei der Stadtwerke Husum GmbH führt Susanne Grabler 2010 ein Ökostrom-Angebot für alle Haushalts- und kleinen Gewerbekunden ein. „Das war ein tolles Gefühl, sauberen Strom anbieten zu können. Und das positive Echo von den Kunden war für mich die Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein.“ Seit Mai 2012 kann sie diesen nun konsequent und zu 100 Prozent weiterverfolgen – als Vorstandsmitglied bei Greenpeace Energy. „Schon seit ihrer Gründung fordert die Genossenschaft die Energiewende. Für mich ist Greenpeace Energy der glaubwürdigste Versorger von sauberer Energie“ erklärt Susanne Grabler.
Seine Zeit in der Sparkasse ist nur von kurzer Dauer: Schon bald erkennt Jörg Rohwedder, dass seine Leidenschaft nicht im Bereich Wohungsbaukredite liegt, beginnt ein Studium, macht sein Diplom als Sozial-Ökonom und folgt seiner wahren Berufung. Seit mehr als 25 Jahren engagiert er sich mit viel Herzblut für nachhaltige und soziale Projekte. Er ist Trainer für gewaltfreies Handeln, leistet als Menschenrechtsaktivist zwei Jahre Friedensarbeit in der Türkei und arbeitet über zehn Jahre als geschäftsführender Vorstand bei der Bewegungsstiftung. Hier ist unter anderem die ethische-nachhaltige Geldanlage sein Schwerpunktthema.
Bei Greenpeace Energie ist er seit 2009 als Mitglied des Aufsichtsrates tätig, im Mai 2012 rückt er in den Vorstand auf. Warum Greenpeace Energy für ihn etwas Besonders ist, erklärt Jörg Rohwedder so: „Die Organisationsform als Energie-Genossenschaft bietet uns gerade in der heutigen Zeit viel Sicherheit, um nachhaltig und zukunftsorientiert zu agieren. Dank der Einlage unserer Genossenschaftsmitglieder sind wir unabhängig von der Finanzwirtschaft und können so ungebremst für noch mehr saubere Energie sorgen.“
Nach seiner Doktorarbeit zog es den Diplom-Kaufmann zunächst in ein Unternehmen der klassischen Wirtschaft: Bei einem großen Versandhandelsunternehmen lernte er das Management von der Pike auf. Ständig neue Waren unter die Leute zu bringen, ergab für ihn aber eines Tages keinen Sinn mehr. Also suchte sich der engagierte Tier- und Umweltschützer ein neues Feld: die erneuerbaren Energien.
2002 wechselte Welzmiller in ein Projektentwicklungsunternehmen der jungen Branche. Als sich ihm dann 2007 die Chance bot, bei Greenpeace Energy einzusteigen, zögerte er nicht: „Das war für mich das I-Tüpfelchen. Durch die Nähe zu Greenpeace e.V. war mir klar, dass es wirklich um die Sache der Energiewende geht. Gleichzeitig ist die Genossenschaft ein Wirtschaftsunternehmen, mit allen damit zusammenhängenden Herausforderungen. Diese Kombination fasziniert mich bis heute.“
Die Steuerfachangestellte Cornelia Steinecke gehört zu jener Handvoll Leute, die seit Gründung von Greenpeace Energy im Unternehmen sind. Für sie bedeutet das Engagement bei der Energie-Genossenschaft die logische Fortsetzung ihrer Greenpeace-Karriere, die sie von der Finanzverwaltung zur Mitarbeit in der Stromwechsel-Kampagne führt. „Ich finde es toll“, erklärt sie, „den Leuten nicht nur zu zeigen, was schlecht ist, sondern auch, wie es besser gehen kann.“
Steinecke gehört zu dem Team, das Anfragen von Geschäftskunden bundesweit bearbeitet. „Wer bei uns anruft, landet nicht in irgendeinem Callcenter, sondern erhält individuell eine nette und kompetente Beratung.“ Steinecke ist für Anfragen aus dem norddeutschen Raum zuständig. Je nach Stromverbrauch und Standort ermittelt sie die entsprechenden Tarife und macht den Interessenten maßgeschneiderte Angebote. Highlights in ihrem Arbeitsalltag sind die gelegentlichen Besuche bei ungewöhnlichen Kunden wie dem Hamburger Schauspielhaus. In die Zukunft blickt sie optimistisch: „Ich mache die Erfahrung, dass eine neue Generation von Unternehmern antritt, für die ökologisches Handeln viel selbstverständlicher ist als für ihre Vorgänger.“
Ursprünglich hat die Kunsthistorikerin mit einer Zukunft in der Gartendenkmalpflege geliebäugelt, doch es kommt anders: Schon während des Studiums jobbt sie bei Greenpeace Energy – und bleibt. „Früher habe ich oft gegen den Castor demonstriert“, erzählt Wieprecht, „und auch Strom von Greenpeace Energy bezogen. Das Thema Ökostrom war mit also nicht fremd.“
Heute leitet Wieprecht das Team, das die Mitglieder der Genossenschaft betreut. Mit ihren Kolleginnen bearbeitet sie Anträge auf Mitgliedschaft, informiert Interessenten und nimmt an den jährlichen Vertreterversammlungen teil: „Das ist schön, die Vertreter und Mitglieder auch persönlich kennenzulernen.“ Die Genossenschaftler seien unglaublich engagiert, erzählt Wieprecht: „Unsere MItglieder verteilen Flyer für uns, und zu Weihnachten boomen die Geschenkgutscheine für eine Mitgliedschaft.“ Auch viele Fragen und Anregungen haben die Miteigentümer von Greenpeace Energy, so dass Wieprecht Tag für Tag eine Menge Mails und Briefe persönlich beantwortet. „Langweilig wird der Job jedenfalls nicht.“
Seit Anfang 2006 initiiert und betreut die Bauingenieurin bei der Greenpeace Energy-Tochter den Bau von Photovoltaikanlagen. Schon während ihres Studiums begeistert sie sich für die regenerativen Energien mehr als für Statik, das klassische Metier der Bauingenieure. Der bisherige Höhepunkt ihrer Laufbahn ist die Fertigstellung der 3,8-Megawatt-Solaranlage auf dem Dach der Stuttgarter Messe Anfang 2009.
Lauber begleitet solche Projekte von der Akquisition bis zur Betriebsführung – eine enorm vielseitige Aufgabe: Sie sucht nach geeigneten Dachflächen und rechnet nach, ob sich die Investition an diesem Standort lohnt. Kommt sie zu einem positiven Ergebnis, ist sie bei den Verhandlungen mit Gebäudeeigentümern und Bauunternehmer dabei; sie kümmert sich um Genehmigungen, holt Gutachten und Angebote ein und klärt technische Fragen. In der heißen Phase des Baus schaut sie wöchentlich vor Ort nach dem Rechten. Und wenn die Solaranlage schließlich ans Netz geht, begleitet sie den Probebetrieb so lange, bis alles reibungslos läuft. „Wir sind ein kleines Team“, sagt Lauber, „deshalb kümmert man sich um alles und bekommt in kurzer Zeit einen umfassenden Einblick.“