Sie suchen eine Arbeit, die nicht nur fair bezahlt ist, sondern auch sinnvoll? Vielleicht finden Sie den passenden Job in unseren aktuellen Stellenausschreibungen

Greenpeace Energy – das sind rund 70 engagierte und motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, denen ihre Tätigkeit mehr bedeutet als bloß ein Job. Denn sie stehen hinter dem Ziel, die Energiewende voranzutreiben – und sorgen jeder auf seine Weise dafür, dass unsere Kunden sauberen Strom beziehen können.
Hier stellen wir Ihnen beispielhaft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Geschäftsbereichen vor:
Als Kind wollte er Kapitän werden, heute bestimmt der studierte Geograph und Betriebswirt den Kurs von Greenpeace Energy. Schon vor seinem Studium zog es Robert Werner als Junior-Campaigner zu Greenpeace, wo er gegen Atomkraft kämpfte. Nach Zwischenstationen als Unternehmensberater und als Wissenschaftler an der Uni Mannheim kehrte er 2000 als Referent für Ökosteuer und Energiepolitik zu Greenpeace e.V. zurück.
Kurz darauf wandte er sich getreu dem Motto „Taten statt warten“ handfesteren Aufgaben zu: Im Juli 2001 trat er in den Vorstand der jungen Genossenschaft Greenpeace Energy ein. „Für mich“, erklärt er, „der ich seit über 20 Jahren im Umfeld von Greenpeace tätig bin, ist Greenpeace Energy die konsequente Fortsetzung der Kampagnenarbeit für eine atomfreie Zukunft.“
Das operative Geschäft teilt Werner sich mit Co-Vorstand Steffen Welzmiller; er selbst ist zuständig für das Stromgeschäft und die energiepolitische Arbeit.
Nach seiner Doktorarbeit zog es den Diplom-Kaufmann zunächst in ein Unternehmen der klassischen Wirtschaft: Bei einem großen Versandhandelsunternehmen lernte er das Management von der Pike auf. Ständig neue Waren unter die Leute zu bringen, ergab für ihn aber eines Tages keinen Sinn mehr. Also suchte sich der engagierte Tier- und Umweltschützer ein neues Feld: die erneuerbaren Energien.
2002 wechselte Welzmiller in ein Projektentwicklungsunternehmen der jungen Branche. Als sich ihm dann 2007 die Chance bot, bei Greenpeace Energy einzusteigen, zögerte er nicht: „Das war für mich das I-Tüpfelchen. Durch die Nähe zu Greenpeace e.V. war mir klar, dass es wirklich um die Sache der Energiewende geht. Gleichzeitig ist die Genossenschaft ein Wirtschaftsunternehmen, mit allen damit zusammenhängenden Herausforderungen. Diese Kombination fasziniert mich bis heute.“ Als Vorstand kümmert sich Welzmiller schwerpunktmäßig um den Bau neuer Ökokraftwerke: „Perspektivisch wollen wir alle Kunden mit eigenen Anlagen versorgen.“
Die Steuerfachangestellte Cornelia Steinecke gehört zu jener Handvoll Leute, die von Anfang an bei Greenpeace Energy dabei waren. Für sie bedeutete das Engagement bei dem neuen Ökostromanbieter die logische Fortsetzung ihrer Greenpeace-Karriere, die sie von der Finanzverwaltung zur Mitarbeit in der Stromwechsel-Kampagne führte. „Ich finde es toll“, erklärt sie, „den Leuten nicht nur zu zeigen, was schlecht ist, sondern auch, wie es besser gehen kann.“
Steinecke gehört zu dem Team, das Anfragen von Geschäftskunden bundesweit bearbeitet. „Wer bei uns anruft, landet nicht in irgendeinem Callcenter, sondern erhält individuell eine nette und kompetente Beratung.“ Steinecke ist für Anfragen aus dem norddeutschen Raum zuständig. Je nach Stromverbrauch und Standort ermittelt sie die entsprechenden Tarife und macht den Interessenten maßgeschneiderte Angebote. Highlights in ihrem Arbeitsalltag sind die gelegentlichen Besuche bei ungewöhnlichen Kunden wie dem Hamburger Schauspielhaus. In die Zukunft blickt sie optimistisch: „Ich mache die Erfahrung, dass eine neue Generation von Unternehmern antritt, für die ökologisches Handeln viel selbstverständlicher ist als für ihre Vorgänger.“
Ursprünglich hatte die Kunsthistorikerin mit einer Zukunft in der Gartendenkmalpflege geliebäugelt, doch es sollte anders kommen: Schon während des Studiums jobbte sie bei Greenpeace Energy – und blieb. „Früher habe ich oft gegen den Castor demonstriert“, erzählt Wieprecht, „und auch Strom von Greenpeace Energy bezogen. Das Thema Ökostrom war mit also nicht fremd.“
Heute leitet Wieprecht das Team, das die Mitglieder der Genossenschaft betreut. Mit ihren Kolleginnen bearbeitet sie Anträge auf Mitgliedschaft, informiert Interessenten und nimmt an den jährlichen Vertreterversammlungen teil: „Das ist schön, die Vertreter und Mitglieder auch persönlich kennenzulernen.“ Die Genossenschaftler seien unglaublich engagiert, erzählt Wieprecht: „Die verteilen Flyer für uns, und zu Weihnachten boomen die Geschenkgutscheine für eine Mitgliedschaft.“ Auch viele Fragen und Anregungen haben die Miteigentümer von Greenpeace Energy, so dass Wieprecht Tag für Tag eine Menge Mails und Briefe persönlich beantwortet. „Langweilig wird der Job jedenfalls nicht.“
Seit Anfang 2006 initiiert und betreut die Bauingenieurin bei der Greenpeace Energy-Tochter den Bau von Fotovoltaikanlagen. Schon während ihres Studiums begeisterte sie sich für die regenerativen Energien mehr als für Statik, das klassische Metier der Bauingenieure. Der bisherige Höhepunkt ihrer Laufbahn war die Fertigstellung der 3,8-Megawatt-Solaranlage auf dem Dach der Stuttgarter Messe Anfang 2009.
Lauber begleitet solche Projekte von der Akquisition bis zur Betriebsführung – eine enorm vielseitige Aufgabe: Sie sucht nach geeigneten Dachflächen und rechnet nach, ob sich die Investition an diesem Standort lohnt. Kommt sie zu einem positiven Ergebnis, ist sie bei den Verhandlungen mit Gebäudeeigentümern und Bauunternehmer dabei; sie kümmert sich um Genehmigungen, holt Gutachten und Angebote ein und klärt technische Fragen. In der heißen Phase des Baus schaut sie wöchentlich vor Ort nach dem Rechten. Und wenn die Solaranlage schließlich ans Netz geht, begleitet sie den Probebetrieb so lange, bis alles reibungslos läuft. „Wir sind ein kleines Team“, sagt Lauber, „deshalb kümmert man sich um alles und bekommt in kurzer Zeit einen umfassenden Einblick.“