Das Deutsche Schauspielhaus gibt sich nicht nur auf der Bühne gesellschaftskritisch. Hinter den Kulissen bemühen sich die Kunstschaffenden, die gepriesenen Ideale auch umzusetzen – zum Beispiel beim Umweltschutz.

„Als ausgezeichneter ÖKOPROFIT-Betrieb haben wir bereits viele Energiesparpotenziale identifiziert, die wir sukzessive umsetzen. Der Bezug von Ökostrom ist ein weiterer Baustein in unserem betrieblichen Umweltschutzprogramm und ein Zeichen für zukunftsorientiertes Denken in unserem Haus."
Jack Kurfess, Kaufmännischer Direktor Deutsches Schauspielhaus
Seit Anfang 2008 bezieht Deutschlands größte Sprechbühne deshalb sauberen Strom von Greenpeace Energy. Weil in der städtischen Ausschreibung nicht 100 Prozent Ökostrom vorgesehen waren, startete das Hamburger Theater kurzerhand eine eigene, die Greenpeace Energy für sich entscheiden konnte. Durch den Wechsel vermeidet das Schauspielhaus jährlich 1.500 Tonnen CO2.
Seit langem befasst sich das Theater im Rahmen des Projekts „ÖKOPROFIT“ mit Umweltschutzmaßnahmen. Beispielsweise brennen in den Räumen statt Glühbirnen Energiesparlampen, man sammelt Altpapier getrennt, und der Pressespiegel erscheint nur noch elektronisch. Mit der Entscheidung für Ökostrom von Greenpeace Energy geht das streitbare Schauspielhaus nun weiter mit gutem Beispiel voran. Um es – wie in der hauseigenen Pressemitteilung – mit Kleist zu sagen: „Es braucht der Tat, nicht der Verschwörungen!“