Strom ist keine Ware wie alle anderen. Man kann ihn nicht sehen, und vor allem lässt er sich nicht beliebig lagern. Nur mit hohem technischem Aufwand gelingt es, Strom für gewisse Zeit aufzubewahren, etwa in Batterien oder mit Hilfe von Pumpspeicherkraftwerken. Für den Alltag bedeutet das: Strom muss dann erzeugt werden, wenn die Menschen ihn verbrauchen.
Eben das unterscheidet Greenpeace Energy von vielen anderen „Ökostrom“-Anbietern: Wir speisen Ihren sauberen Strom dann ins Netz ein, wenn Sie ihn benötigen. Etliche Versorger begnügen sich hingegen damit, über das ganze Jahr gerechnet so viel Ökostrom zu liefern, wie ihre Kunden insgesamt verbrauchen. In der Realität wird deren Bedarf zu Spitzenzeiten dann doch mit Kohle- oder Atomstrom gedeckt.
Bei der zeitgleichen Einspeisung helfen uns so genannte Lastprofile. Das sind standardisierte Prognosen der Verbrauchsgewohnheiten unterschiedlicher Abnehmer, etwa von Haushalten oder Büros. Diese Werte beruhen auf langjährigen Erfahrungen mit großen Gruppen von Konsumenten. Für jeden Kunden speisen wir jederzeit genau die Menge Ökostrom ins Netz ein, die seinem Lastprofil zu diesem Zeitpunkt entspricht.
Bleibt die Frage aller Fragen: Wer bekommt Ihr Geld, das Sie für Ihren Strom bezahlen? Bei Greenpeace Energy fällt die Antwort eindeutig aus: die Betreiber umweltverträglicher Kraftwerke, die unseren Ökostrom liefern. Das gewährleisten wir durch unsere direkten Stromlieferverträge.
Anders sieht das bei Anbietern aus, die ihre Kunden nicht zeitgleich versorgen oder die sich an der Strombörse eindecken und ihr Produkt dann mit Hilfe von Zertifikaten („RECS“) zu Ökostrom umetikettieren. In diesen Fällen liefern konventionelle Kraftwerke teilweise oder auch vollständig den Strom für Ihre Energieversorgung – und werden dafür entsprechend bezahlt.
Dass die Geldströme weg von Atom- und Kohlekraftwerken und zu den erneuerbaren Energien hingelenkt werden, zählt zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen von konsequentem Ökostrom – so, wie Greenpeace Energy ihn liefert.