16.11.2012 | Presse

Greenpeace Energy kritisiert Beteiligung der Verbund AG an Braunkohlekraftwerk in der Türkei

Wie die taz in ihrer Ausgabe vom 16. Oktober 2012 berichtet, ist die österreichische Verbund AG an dem Neubau eines Braunkohlekraftwerks in der Türkei beteiligt. Greenpeace Energy fordert die Verbund AG auf, aus dem Projekt auszusteigen.

Greenpeace Energy bezieht seit 2005 Strom aus Wasserkraftwerken der Verbund AG. Aktuell sind dies die Verbund-Laufwasserkraftwerke Leoben, Melk und Pfarrwerfen sowie das in Deutschland gelegene Laufwasserkraftwerk Feldkirchen. Die Rahmenverträge laufen bis 2016 und sind 2010 ausgehandelt worden. Zum damaligen Zeitpunkt war uns die Beteiligung der Verbund AG am Projekt Tufanbeyli nicht bekannt.

Greenpeace Energy kritisiert die Beteiligung der Verbund AG an dem Bau des Braunkohlekraftwerks im türkischen Tufanbeyli deutlich. Von der Verbund AG beziehen auch viele andere Ökostromer Energie. In einem gemeinsamen Brief mit Naturstrom und Lichtblick fordert Greenpeace Energy die Verbund AG auf, aus dem Projekt auszusteigen. Ziel der Energie-Genossenschaft ist eine Energieversorgung nur aus umweltfreundlichen Quellen, ohne Kohle und Atom. Aus diesem Grund lehnt Greenpeace Energy den Neubau von Kohlekraftwerken entschieden ab. Bei der Neuverhandlung der Lieferverträge wird das Engagement der Verbund AG im türkischen Tufanbeyli deshalb eine wesentliche Rolle spielen.

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