Historie

Windgas

Wir machen viel Wind um saubere Energie.

Mit dem Start der Anlage im September 2016 erhalten Greenpeace Energy proWindgas-Kunden von nun an regeneratives Gas aus dem eigenen Elektrolyseur in Haßfurt.

Mit der Einführung des Gasprodukts proWindgas im Juli 2011 beginnt Greenpeace Energy mit seinem Pioniervorhaben, das vorhandene Erdgasnetz als Speicher für Ökostrom zu erschließen und Gas zu einer wirklich nachhaltigen Ressource zu machen. Möglich macht das die Windgas-Technologie: Diese nutzt Strom aus Windkraftanlagen, um einen so genannten Elektrolyseur anzutreiben. Dieses Gerät spaltet Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff auf. Der so – ganz ökologisch – erzeugte Wasserstoff wird dann ins Erdgasnetz eingespeist und von Verbrauchern zum Heizen oder Kochen genutzt.

Im April 2015 begrüßen wir bereits den 10.000sten proWindgas-Kunden. Im September 2016 startet der Testbetrieb unseres ersten eigenen Windgas-Elektrolyseurs im bayrischen Haßfurt. Die hochmoderne Anlage am Mainhafen wandelt überschüssigen Strom aus dem nahen Planet energy-Windpark Sailershäuser Wald sowie aus weiteren Windenergie- und Solaranlagen in erneuerbaren Wasserstoff um.

Für den Praxiseinsatz der zukunftsweisenden Power-to-Gas-Technologie wurde die Windgas Haßfurt GmbH mit dem Bayerischen Energiepreis in der Kategorie „Energieverteilung und -speicherung“ ausgezeichnet. Damit werden die Erkenntnisse honoriert, die das Gemeinschaftsunternehmen der Hamburger Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy und der Städtische Betriebe Haßfurt für die Speicherung erneuerbarer Energien sammelt.

Damit ist es Greenpeace Energy innerhalb weniger Jahre gelungen, aus einer Idee ein ökologisch sinnvolles und konkurrenzfähiges Produkt zu machen, das die Energielandschaft verändert und die Energiewende voranbringt.