„I’m just dancing on my own“ ist seit Corona nicht mehr nur ein Songtitel, sondern auch das neue Motto für alle Clubgänger*innen bundesweit. Kein Vorglühen mit den Lieblingsmenschen, kein Raven bis zum Morgengrauen, eine ganze Szene trauert. Oder doch nicht?

In diversen Städten haben sich die Kreativen aus den Clubs zusammengesetzt und überlegt, was sie solidarisch und gemeinsam unternehmen können. Und so öffnete in Berlin Mitte März erstmals der größte digitale Club Deutschlands seine virtuellen Türen: United We Stream.

Über United We Stream bringen zahlreiche Clubs ihr Programm direkt zu Ihnen nach Hause – ganz ohne Anstehen und mit einem variablen Eintrittspreis. Mit im Boot bei dem Projekt sind radioeins aus Berlin/Brandenburg und der Sender ARTE, mit deren Unterstützung mittlerweile Clubs aus der gesamten Republik die Plattform nutzen und gemeinsam versuchen, diese Herausforderung zu meistern. Innerhalb kürzester Zeit ist daraus eine globale Bewegung unter dem Titel United We Stream Global geworden.

Nicht fehlen darf dabei das Uebel & Gefährlich, Greenpeace Energy-Kunde und einer der renommiertesten Clubs des Landes:

Die Clubs und Künstler*innen können mit Einzelspenden, durch Fördermitgliedschaften oder durch den Kauf von Merchandising-Artikeln, wie zum Beispiel T-Shirts oder virtuellem Wasser, unterstützt und hoffentlich am Leben gehalten werden, bis die Ausgangsbeschränkungen nicht länger notwendig sind. Dies geht ganz einfach entweder direkt über die Webseite oder über die Plattform betterplace.

Unabhängig von United We Stream laufen weitere ganz ähnliche Projekte, so zum Beispiel klub-forward in Hamburg. Aus Hamburg kommt auch der Hilferuf „S.O.S. – Save Our Sounds“ unseres langjährigen Kooperationspartners Clubkombinat, der unter diesem Motto zu Spenden für die Clubs aufruft.

Auch wenn mit solchen Aktionen sicher nicht der stillgelegte Betrieb komplett ausgeglichen werden kann, ist es ein Versuch, sich zumindest aus der gefühlten Ohnmacht in der aktuellen Situation zu befreien und ein kreativer Ansatz, nicht auf das ganze Vergnügen verzichten zu müssen. Deshalb klicken Sie sich rein, unterstützen Sie Ihren Lieblingsclub mit Online-Spenden, teilen Sie die Aufrufe oder werden Sie Fördermitglied für Ihre Lieblingsinstitution: Wenn schon alleine feiern, dann richtig!

INFO: Vielleicht haben Sie von anderen guten Ideen gehört, wie wir uns alle gegenseitig unterstützen können oder haben selbst eine spannende Lösung erarbeitet oder unterstützen ein Projekt? Dann schreiben Sie uns an solidaritaet@greenpeace-energy.de. Wir sind gespannt auf Ihre Hinweise – und danken dafür schon im Voraus.

Weitere Links zum Thema:

Konzerte ohne Publikum auf ARTE