„Weciety World“ diskutierte Klimaschutz und Rolle der Erneuerbaren

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„How can we stop climate change?“: Keine Angst vor großen Fragen hatten die Veranstalter der „Zukunftskonferenz Weciety World“ am Sonntag, 29. September, in Hamburg. Schließlich ist auch das Motto von Weciety (einem Kunstwort, gebildet aus den Bestandteilen „We“ und „Society“) eine gewichtige Frage: „In welcher Gesellschaft möchtest du leben?“

Und dass da – neben sozialem Engagement, Gleichberechtigung und nachhaltigem Konsum – auch die Verhinderung eines katastrophalen Klimawandels dazugehört, war unter den mehreren hundert, meist jungen Teilnehmer*innen Konsens. In der Podiumsdiskussion zur Klimafrage betonte Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy (Foto rechts) die herausragende Bedeutung erneuerbarer Energien für den Schutz der Atmosphäre. Immerhin seien fossile Energieträger für 80 Prozent des deutschen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Umso dramatischer bewertete Keiffenheim, dass die Bundesregierung in ihrem Klimapaket keine Impulse für den Erneuerbaren-Ausbau setzt, sondern im Gegenteil das ohnehin viel zu langsame Ausbautempo weiter bremst. Die Diskussion beleuchtete weitere Aspekte, die im Kampf gegen den Klimawandel wichtig sind: Anerkennung wissenschaftlicher Fakten, Klimagerechtigkeit und die Freude daran, mit eigenem Engagement und Konsumentscheidungen selbst zu einem Teil der Antwort zu werden.

Info Mehr zur „Zukunftskonferenz Weciety World“, die unter anderem von Greenpeace Energy unterstützt wurde, unter wecietyworld.com