Für alle stellt die Corona-Krise eine große Herausforderung dar, für unsere Geschäftskunden geht es um die nackte Existenz. Doch es gibt auch viel Hoffnung, denn unsere Gesellschaft zeigt so viel Unterstützung und Solidarität wie lange nicht.

Nachbarn helfen älteren Mitmenschen beim Einkauf, Spitzenrestaurants kochen für Krankenschwestern und Ärzte, Film-Fans kaufen bei ihrem Lieblingskino jetzt Karten für Vorstellungen, die erst in vielen Monaten stattfinden können. Was neben der finanziellen Unterstützung hilft, ist der Zuspruch und die Beachtung, die stärkt und viele Inhaber ermutigt weiterzumachen.

Falls Sie selbst auch unterstützen möchten, haben wir ein paar erste Anregungen für Sie zusammengestellt, die wir peu à peu erweitern wollen. Schauen Sie dazu auch regelmäßig in unseren Blog zum Thema Corona vorbei.

Jetzt erst recht.

Der geliebte Buchladen hat zu, die Sporthallen haben geschlossen, der Umweltschutz ist „on hold“ und gerade deswegen brauchen Sie unsere Unterstützung, damit wir unsere Partnerschaft auch nach der Pandemie weiter fortsetzen können. Das können wir tun:

Den kleinen Buchladen durch online Buchkäufe unterstützen – viele bieten an, dass die Bücher telefonisch oder per E-Mail bestellt und dann im Laden abgeholt werden können.
Zum Beispiel auch unser Kunde cohen & dobernnig in Hamburg.

Sie sind Mitglied in einem Sportverein und es finden keine Kurse mehr statt? Zeigen Sie Solidarität, indem Sie die Beiträge trotzdem weiterzahlen, einige Vereine bieten sogar Online-Kurse an, die Sie dann zuhause machen können. Unser Tipp: Alba Berlin bietet kostenlos täglich Sport für Kinder.

Und noch ein Tipp: Die Unverpackt-Läden sind geöffnet, da sie systemrelevant sind. Ein verpackungsfreies Einkaufen ist auch in Corona-Zeiten wichtig und hilft der Umwelt. Die Unverpackt-Läden sind übrigens auch ein heißer Einkaufstipp für Toilettenpapier und Mehl.
In unserem Branchenbuch können Sie schauen, welcher Laden in Ihrer Stadt zu finden ist: Greenpeace Energy Branchenbuch

Die folgenden drei Initiativen haben uns besonders inspiriert. Wir wünschen ihnen ein großes Publikum und stellen sie Ihnen deshalb hier vor:

  • Kochen für Helden
    Restaurants in Berlin und Hamburg haben sich zusammengeschlossen, um täglich für die Menschen in Funktionsberufen, in Arztpraxen, in Pflegeheimen, in Supermarktketten und Feuerwehrwachen, für Bedürftige und Obdachlosen-Institutionen zu kochen – um Ihnen wenigstens eine Sorge zu nehmen: die warme Mahlzeit pro Tag. Und das ehrenamtlich!
    → Alle Infos finden Sie unter kochen-fuer-helden.de
  • Werbespots anschauen für das Lieblingskino
    Für Kinos sieht es im Moment düster aus – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Firma Werbeweischer hat sich eine tolle Aktion ausgedacht: Werbesports von zuhause aus anschauen und damit das Kino der Wahl unterstützen.
    → Alle Infos finden Sie unter www.hilfdeinemkino.de
  • Feiern für die Clubs
    Die Clubs sind verwaist, die Turntables stehen still. Da kommt das Support-Angebot des Hamburger PR-Managers Lars Meier gerade recht. Nach dem Motto „keiner kommt“ können Sie für 22 Euro Tickets für ein Online-Festival-Event erwerben – mit dem Geld wird die Hamburger Clubszene unterstützt.
    → Alle Infos finden Sie unter keinerkommt.de

Ebenfalls charmant und hilfreich sind die vielen „Support your local…“ Initiativen. Ob Blumenladen, Bäcker, Buchhändler – nach diesem Motto können Sie online den kleinen Lieblingsladen in Ihrem Ort unterstützen. Zum Beispiel mit: kaufnebenan.de, helfen-shop.berlin oder geniallokal.de.

INFO: Vielleicht haben Sie von anderen guten Ideen gehört, wie wir uns alle gegenseitig unterstützen können oder haben selbst eine spannende Lösung erarbeitet oder unterstützen ein Projekt? Dann schreiben Sie uns an solidaritaet@greenpeace-energy.de. Wir sind gespannt auf Ihre Hinweise – und danken dafür schon im Voraus!

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Cornelia Steinecke
Hat als ehemalige Greenpeace Mitarbeiterin die Gründung der Energiegenossenschaft von Anfang an mitbegleitet. Als Teamleiterin des Geschäftskundenteams bei Greenpeace Energy ist sie für Groß- und Bündelkunden zuständig und setzt sich zusammen mit Uta Gardemann für das Thema Nachhaltigkeit ein.