Mit ihren Rädern beweisen die Kieler Fahrradbauer von my Boo, dass Bambusfahrräder nicht nur schick und nachhaltig sind. Sie zeigen eindrucksvoll auf, dass man die Welt mit sozialem Unternehmertum tatsächlich ein Stück weit besser machen kann.

Und schon wieder sind sie umgezogen. Ursprünglich hatten die Jungs und Deerns von my Boo geplant, mindestens fünf Jahre in ihren Räumlichkeiten in der Kieler Hardenbergstraße zu bleiben. Doch schon nach zwei Jahren reicht der Platz schlichtweg nicht mehr. Seit November 2019 bewohnen sie nun ihren neuen Firmensitz mit 1.000 Quadratmetern im Kieler Wissenschaftspark.

Maximilian Schay (links) und Jonas Stolzke (rechts) mit dem Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (Mitte)

Aus dem Start-up zweier Freunde ist ein erfolgreiches Unternehmen mit rund 40 Mitarbeitenden geworden, zudem Meister- und Ausbildungsbetrieb. Eine rasante Entwicklung, die viele Bewunderer findet: Einer von Ihnen ist Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, der nicht nur selber mit dem Bambusrad durch die norddeutsche Landeshauptstadt fährt, sondern – man ist mittlerweile per Du – das Grußwort bei der Eröffnungsfeier am 04. November 2019 hält.

„In so jungen Jahren habt ihr nicht nur einen Unterschied für viele glückliche Fahrradkunden ausgemacht, sondern vor Allem habt ihr für berufliche Perspektiven in Ghana gesorgt sowie vielen ghanaischen Kindern eine Chance auf Schulbildung ermöglicht. Davor kann man nur den Hut ziehen.“
Ulf Kämpfer, Kieler Oberbürgermeister

Mit der Fertigung der Bambusrahmen konnten in Ghana bislang mehr als 60 sichere und faire Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein weiterer großer Schritt ist die Eröffnung der Yonso Project Model School im Dezember 2019. Das Schulangebot kommt bei den Eltern so gut an, dass statt geplanten 100 über 200 Kinder angemeldet werden. Kwabena Danso, Leiter des Yonso Project und seine Frau Grace, eine Lehrerin, möchte jedoch keine Kinder wegschicken.

Die Schule kann ihre laufenden Kosten selbst decken, aber die Kinder aus den weiter entfernten Communities können den langen Schulweg nicht allein bewältigen. Ein zweiter Schulbus wird benötigt. Zudem sollen eine Schulbücherei und ein Computerraum finanziert werden. Hierzu wurde eine Crowdfunding Kampagne ins Leben gerufen, die wir Ihnen an dieser Stelle gerne ans Herz legen möchten. Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung.
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INFO: Alle Infos zu my Boo und den Projekten finden Sie auf der my Boo Webseite. Auch Kundinnen und Kunden sowie Mitglieder von Greenpeace Energy profitieren: Sie erhalten einen exklusiven Rabatt in Höhe von 10 Prozent bei ihrem Kauf eines my Boo Fahrrads. Für ein unverbindliches Angebot kontaktieren Sie hierzu einfach unseren Kooperationspartner über das Kontaktformular und nennen Sie das Aktionskennwort „Mein Bambus„.