Bundestags-Petition zu Hinkley Point startet

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Ab sofort können Verbraucherinnen und Verbraucher direkt beim Deutschen Bundestag eine öffentliche Petition unterstützen, in der Greenpeace Energy die Bundesregierung dazu aufruft, gegen die milliardenschweren Beihilfen für das AKW Hinkley Point C vorzugehen. Die Online-Petition ist eine Ergänzung unserer laufenden NO POINT-Kampagne. Je größer die Unterstützung für unsere Petition, desto größer ist die Chance, dass sich der Bundestag in Zukunft erneut mit den Subventionen für Hinkley Point C und andere AKW in Europa befassen muss.

Die Petition kann noch bis zum 22. Juli durch so genanntes „Mitzeichnen“ unterstützt werden. Wer teilnehmen möchte, benötigt eine Registrierung beim Deutschen Bundestag. Wir freuen uns über Ihre Stimme – sowohl für unsere laufende Mitmach-Aktion, bei der Sie direkt Ihren Bundestagsabgeordneten aufrufen können – als auch für die Unterstützung der Online-Petition.

Diese übrigens hat eine kleine „Odyssee“ hinter sich: Greenpeace Energy hatte die Petition bereits im November 2014 beim zuständigen Ausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Trotz mehrmaliger Nachfragen dauerte es schließlich mehr als ein halbes Jahr, bis eine Antwort aus Berlin eintraf: Aufgrund „geringer Erfolgschancen“ sprach sich der Petitionsausschuss damals in dem Schreiben gegen eine Veröffentlichung auf den Webseiten des Bundestages aus.

Greenpeace Energy hatte daraufhin erklärt, dies nicht hinnehmen zu wollen und Einspruch angekündigt, das Online-Portal Klimaretter.info hatte darüber berichtet. Auf den öffentlichen Druck hin hat der Petitionsausschuss des Bundestages seine Entscheidung offenbar überdacht und unsere Petition nun doch zugelassen.

Foto: Christoph Eckelt / Greenpeace Energy eG