Die Coronakrise hat uns mindestens eines gelehrt: Krisen erfordern entschlossenes Handeln, wenn man Schlimmeres verhindern will. Das gilt auch für die Klimakrise. Diese muss in den aktuellen Verhandlungen zur Revitalisierung der Ökonomie unbedingt im Mittelpunkt stehen. In einem gemeinsamen Papier fordern Verbände, Initiativen und Genossenschaften daher einen sozial-ökologischen New Deal! Hierbei im Fokus: die Bürger*innen.

Während die Politik klimapolitisch bisher immer wieder hadert und halbgare Kompromisse macht, hat die Energiewende dank der Zivilgesellschaft längst Fahrt aufgenommen. Über ein Drittel aller Eigentümerinnen und Eigentümer von Anlagen in der Bundesrepublik sind Privatpersonen. In ihnen liegt das stärkste Potential für den dynamischen und deutlichen Ausbau dieser Energien.

Daher hat ein breites Bündnis aus Verbänden und Energiepolitik heute einen Appell an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zur Stärkung der Bürgerenergie veröffentlicht. Darin werden konkrete Schritte gefordert, um noch bestehende Hürden für Bürgerenergie zu beseitigen und stattdessen Menschen zu empowern, sich aktiv an der Rettung des Klimas zu beteiligen.

Nur mithilfe der Bürgerinnen und Bürger kann eine Energiewende gelingen. Genau dafür muss die Politik jetzt den Weg freimachen und Maßnahmen beschließen, die uns und unseren Kindern nicht in ein paar Jahren auf die Füße fallen werden. Zu den Details von Energy Sharing haben wir zusammen mit dem Bündnis Bürgerenergie und Energy Brainpool bereits im März ein Impulspapier veröffentlicht.

Wie Bürgerstromhandel aussehen kann und woran es aktuell noch scheitert, erklärt Euch hier Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy: