„Die halten kein Jahr durch, das sind doch nur Schulschwänzer, die mal einen Realitätscheck brauchen.“ Solche Kommentare gab es zuhauf, als Fridays For Future als Bewegung global die Straßen übernahm. Zwei Jahre später organisieren die selben Kinder und Jugendlichen die weltweit größte Onlinedemo, die es bisher gab. Unter dem Motto #FightEveryCrisis riefen sie bereits Wochen vorher auf, sich über eine Streikkarte zu beteiligen, Schilder zu basteln, sich einzubringen. 

Auch bei uns bei Greenpeace Energy wurden im  Home Office die Malfarben ausgepackt -und die entstandenen Kunstwerke lassen sich sehen, wie wir finden:

 

Insgesamt war die Beteiligung an diesem ersten Klimastreik im Netz großartig: So kamen am vergangenen Freitag über 87.000 auf der Streikendenkarte, insgesamt über 230.000 Livestream-Zuschauer*innen, 40.000 Tweets und 15.000 Demoschilder zusammen!


Fridays For Future hat damit etwas geschafft, was seit Wochen niemand mehr geschafft hat: Sie haben die Aufmerksamkeit auf eine Krise gelenkt, die schon deutlich länger als Corona Mensch und Umwelt bedroht – den Klimawandel.
Während die aktuelle Situation eine Chance sein könnte, sich zu überlegen, was eigentlich gerettet werden soll und wie Umweltschutz in den Maßnahmen mitgedacht werden kann, sucht man aktuell vergeblich nach dieser Weitsicht.

 

Tausende Protestschilder schmückten die Wiese vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Fotos (2): Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG

Direkt vor dem Bundestag in Berlin stand am Freitag in riesigen Buchstaben das Demomotto „Fight Every Crisis“, umgeben von Tausenden Schildern. Wir hoffen, dass die Politik dieses Signal auch wahrgenommen hat. Und dass sie endlich anfängt, die Menschen ernstzunehmen, die mit solchen Aktionen nichts anderes tun, als um ihre Zukunft und ihr Überleben zu kämpfen. #FlattenTheCurve gilt auch für den Klimawandel. Und dazu brauchen wir jetzt eine Energiewende!

Mehr Infos zum Netzstreik gibt es hier.