Im Rahmen unserer Initiative mit der Klimaschutzorganisation atmosfair unterstützen wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden ein Klimaschutzprojekt in den indischen Sundarbans. Mit wachsendem Erfolg!

Der Wunsch nach mehr Klimaschutz, der beispielsweise im Rahmen der Proteste am Hambacher Forst oder in der Fridays For Future Bewegung sichtbar wurde, bewegt nicht nur die Politik, sondern macht sich auch in der zunehmenden Bereitschaft der Menschen bemerkbar, selbst aktiv zu werden.

Im Vergleich zur traditionellen Kochstelle entsteht beim Holzvergasungsprozess eine saubere Flamme ohne Rauchgase und es wird gleichzeitig Holzkohle produziert. Foto: atmosfair

Dies ist auch in unserer gemeinsamen Kooperation mit atmosfair spürbar: seit nun zweieinhalb Jahren kooperieren wir mit der Klimaschutzorganisation und bieten unseren Gaskunden die Möglichkeit, die durch ihren Gasbezug entstandenen CO₂-Emissionen zu kompensieren. Und das möglichst unkompliziert: Einfach den Jahresverbrauch auf unserer Aktionsseite eingeben, schon wird berechnet, welcher Betrag für die Kompensation notwendig ist. Einfacher geht es kaum, etwas für den Klimaschutz zu tun.

Im Gegenzug empfiehlt atmosfair den Wechsel zum sauberen Strom nach Greenpeace Kriterien. Für jede Neukundin und jeden Neukunden, die/der über diesen Aufruf zu Greenpeace Energy wechselt, zahlen wir einen festen Betrag in ein ausgewähltes Klimaschutzprojekt.

Die gesammelten Einnahmen kommen dem Klimaschutzprojekt „Effiziente Holzvergaseröfen“ in Indien zugute. In diesem Projekt in Westbengalen subventioniert atmosfair bereits seit 2012 den Verkauf von hocheffizienten Holzvergaseröfen, die 50 % Feuerholz und somit CO₂-Emissionen einsparen. Zusätzlich wird Holzkohle produziert, die von den Familien verwendet oder an das Projekt verkauft werden kann.

Dank Ihrer Unterstützung konnten wir bereits über 8.000,00 Euro sammeln. Mit diesem Geld lassen sich 230 Öfen in Westbengalen realisieren – das sind 230 Familien, deren Leben deutlich verbessert wird. Unsere Kolleginnen und Kollegen bei atmosfair und wir von Greenpeace Energy danken Ihnen dafür sehr!

Der Rodungsdruck auf die Mangrovenwälder gefährdet nicht nur den Bengaltiger, sondern zerstört auch den natürlichen Schutz vor steigendem Meeresspiegel. Foto: Supratim Bhattacharjee

Durch den verringerten Holzbedarf wird weniger gerodet, wodurch der weltgrößte Mangrovenwald und die darin lebenden Tiere – unter ihnen der als gefährderte eingestufte Bengaltiger – geschont werden. Durch die verringerten Ausgaben für Brennholz und die zusätzlichen Einnahmen durch den Holzkohleverkauf amortisiert sich der Ofen schnell und die wirtschaftliche Situation der Haushalte wird verbessert. Überdies ermöglichen die Öfen rauchfreies Kochen, was bereits einen deutlichen Rückgang von Atemwegserkrankungen im Projektgebiet zur Folge hatte.

Unser Zwischenfazit: Wir haben schon viel geschafft, aber da geht noch mehr! Um die Energiewende hierzulande weiter voranzubringen und gleichzeitig auch Menschen in Regionen zu helfen, die noch keinen Zugang zu sauberer und klimafreundlicher Energie haben, brauchen wir Ihre Hilfe und Ihr Engagement. Aus diesem Grund möchten Sie nochmals herzlichst einladen, an dieser Aktion teilzunehmen.

Info: Sie möchten direkt den Klimawandeleffekt Ihres Gas-Jahresverbrauchs ausgleichen? Dann besuchen Sie unsere Aktionsseite und geben dort einfach Ihren Jahresverbrauch ein. Mehr Infos zu dem Klimaschutzprojekt in Westbengalen finden Sie darüber hinaus auf der Webseite von atmosfair.