Greenpeace Energy - Newsletter vom 10.12.2019 Im Browser öffnen
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20 Jahre positive Energie

Liebe Leserinnen und Leser,

es war ein Spätsommer denkwürdiger Ereignisse: Gleich an mehreren Orten Deutschlands wurden Temperaturrekorde gebrochen, der Rechtspopulismus – der in der Regel Hand in Hand mit den Leugnern des menschengemachten Klimawandels daherkommt – bekam in Teilen unseres Landes ungeahnten Zuspruch. Und andererseits fanden mit den Klimaprotesten der vergangenen Woche fanden die größten Kundgebungen zu diesem Thma statt, die unsere Republik bis dato gesehen hat. 

Alleine in Hamburg gingen laut der Veranstalter 100.000 Menschen auf die Straße, um für einen politischen, aber auch für einen gesellschaftlichen Wandel zu demonstrieren. Nur 1958 waren es mehr. Damals protestierten 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger gegen die damaligen Pläne der Bundesregierung, die Bundeswehr mit atomaren Waffensystemen auszurüsten.  

Damals wie heute ging es um eine lebenswerte Zukunft. Dass bundesweit rund 1,4 Millionen Menschen für dieses Ziel auf die Straße gingen, macht Mut in einer Zeit, in der immer mehr Grundsätze unserer Gesellschaft ins Rutschen geraten.

Mitten in diese Zeit fällt ein für uns nicht minder geschichtsträchtiges Datum: Im Oktober feiert Greenpeace Energy ihren 20. Geburtstag! Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten engagieren wir uns konsequent und kompromisslos für eine Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Aus dem Ökostromanbieter der ersten Stunde ist heute einer der innovativsten Energiedienstleister Deutschlands geworden.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Greenpeace Energy-Team

20 Jahre positive Energie

An die Geburtsstunde von Greenpeace Energy vor zwanzig Jahren erinnert noch eine Tafel, auf die das Gründungsdatum unserer Energiegenossenschaft eingeprägt ist: 27. Oktober 1999. An diesem Tag stellt die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf einer Pressekonferenz in Hamburg Greenpeace Energy als neuen Ökostromanbieter vor.

Nur wenige Wochen später beginnen wir mit der Versorgung von anfänglich 189 Kundinnen und Kunden. Einer von Ihnen ist Dietmar Hillmer. Seine Tochter hat den heute 94-jährigen für unsere Energiegenossenschaft angeworben – nicht nur als Kunden, sondern auch als ehrenamtlichen Unterstützer. Zusammen mit seiner Frau sortiert er in der Anfangsphase unseres Unternehmens unzählige Rechnungen und legt sie ab. „Es war eine ganze Menge zu tun, manchmal haben wir drei oder vier Tage in der Woche mitgeholfen.“, erinnert sich der Rentner. 

Dass Greenpeace Energy innerhalb weniger Jahre zu einem der erfolgreichsten Ökostromanbieter Deutschlands wurde, verdanken wir auch unseren zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer. Auf sie sind wir ganz besonders stolz. 

Zum 20-jährigen Jubiläum stellen wir deshalb unsere Mitstreiterinnen und Mitstreitern in den Mittelpunkt. Darunter auch Dietmar Hillmer. Entdecken Sie seine spannende Geschichte und viele weitere beeindruckende Persönlichkeiten, die uns über die Jahre begleitet und selbst ein Stück zur Energiewende beigetragen haben.

» Greenpeace Energy: 20 Jahre, 20 Geschichten
Greenpeace Energy auf dem Klimastreik

Alleine in Deutschland haben am vergangenen Freitag rund eineinhalb Millionen Menschen ein eindrucksvolles Zeichen für mehr Klimaschutz gesetzt. Aus einem einzelnen, mit dem Slogan "SKOLSTREJK FÖR KLIMATET" handbeschriebenen Protestschild wurden Abertausende. Weltweit.

Auch wir bei Greenpeace Energy haben uns dem Aufruf der Fridays For Future Bewegung angeschlossen und sind – von einer kleinen Notbesetzung abgesehen – nahezu komplett auf die Straße gegangen. Warum wir das taten, erklärten unsere Vorstände Nils Müller und Sönke Tangermann bereits bei uns im Blog. Dort finden Sie auch einige Eindrücke und Statements unserer Kolleginnen und Kollegen.  

» Hier geht´s zur Bilderstrecke
Klimakiller Kunststoff

Dass Plastik schädlich für die Umwelt ist, ist soweit bekannt. Und doch wurde das Problem offensichtlich unterschätzt – die drastischen Bilder vermüllter Meeresstrände und verendeter Meerestiere bilden tatsächlich nur den sichtbaren Teil eines gewaltigen Problems ab. 

Was dem menschlichen Auge verborgen bleibt, weist ein internationales Netzwerk von Klimaschutzakteuren nach: den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Plastikproduktion und Erderwärmung. Angesichts der Klimakrise wird es immer wichtiger, den individuellen Lebensstil zu hinterfragen und entsprechend zu handeln.

Eine ganz konkrete Handlungsoption bieten rund 100 Unverpackt Läden, die es bereits bundesweit gibt. Und wir freuen uns sehr, dass sich mittlerweile mehr als 50 Unverpackt Läden für eine Versorgung durch Greenpeace Energy entschieden haben. Denn: Unverpackt und Strom nur aus sauberen Quellen, das passt einfach gut zusammen!

» Hier finden Sie Unverpackt Läden in Ihrer Nähe
Neu auf DVD: Die rote Linie
   

Neu auf DVD: Der Kampf um den Hambacher Forst, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und der wachsende öffentliche Widerstand im Spätsommer 2018 – der Dokumentarfilm „Die rote Linie“ erzählt, wie eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte zum bundesweiten Politikum im Spätsommer 2018 wird. 

Wir verlosen fünf Exemplare der DVD. Alle Infos zur DVD, zur Teilnahme an der Verlosung und den Trailer zum Film finden Sie in unserem Blog.

» Hier geht´s zur Verlosung
Erneuerbarer Wasserstoff für erfolgreichen Klimaschutz

Auch die Bundesregierung erkennt nach langem Zögern endlich die Bedeutung von Wasserstoff für die Energiezukunft und will eine nationale Strategiewasserstoff entwerfen. Doch wie die Beschlüsse des „Klimakabinetts“ von Anfang September zeigen, könnte dabei vieles falsch angepackt werden. Die Probleme – wie auch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung haben wir am 26. September bei einem Parlamentarischen Frühstück und in einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.

» Mehr Infos im Blog
Ausweitung des Ladenetzes
   

Mit der Greenpeace Energy Ladekarte von GP JOULE und der dazu­gehörigen App erhalten Sie ab sofort Zugang zu noch mehr Ladepunkten: Seit September stehen Ihnen mehr als 5.000 neue Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Die Gesamtzahl steigt damit auf 30.000 Ladepunkte im CONNECT-Netz.

Egal wie Sie Ihre Reise planen – zu Hause am Laptop oder mobil auf dem Smartphone – mit dem Mobility Portal und der CONNECT App haben Sie stets Zugriff auf alle verfügbaren Lade­stationen samt Betreibern und Lade­preisen. Der Ladevorgang kann entweder mit der App oder der Ladekarte gestartet werden. Unser Partnerunternehmen GP JOULE übernimmt die Abrechnung der Ladevorgänge und sendet Ihnen monatlich Ihre Rechnung.

» Bestellen Sie unsere Ladekarte
Greenpeace lebt vom Mitmachen

Sie ärgern sich mal wieder über die Untätigkeit der Politik in Sachen Umweltschutz? Die Medienberichte zum Thema Klimakrise oder über aussterbende Fischarten in den Ozeanen bereiten Ihnen Sorge? Dann helfen Sie uns, etwas zu verändern!

Ob Schüler*in oder Student*in, berufstätig oder im Ruhestand – gebraucht wird jede helfende Hand, jedes Talent, tausend Ideen und noch viel mehr aktive Helferinnen und Helfer, die mit uns gemeinsam loslegen und etwas verändern wollen. Unser Erfolg hängt auch von Ihnen ab. Denn wir wissen, dass viele kleine Taten einzelner Personen Großes bewirken können.

Die neue Greenpeace Plattform Greenwire ist für alle Menschen, die mit Greenpeace aktiv werden wollen. Hier können Sie sich austauschen, vernetzen, informieren und bei Kampagnen für eine bessere Umwelt mitmachen.

» Melden Sie sich an
Perspektiven in der Lausitz
   

Es braucht Mut und Durchhaltewillen, um der schmutzigen Braunkohleverstromung direkt in den Kohlerevieren politisch entgegenzutreten – vor allem, wenn man selbst dort lebt.  Während die mediale Aufmerksamkeit auf den Konflikt um den Hambacher Wald gerichtet ist, finden sich auch im ostdeutschen Revier in der Lausitz Geschichten vom kreativen Braunkohle-Widerstand: Zum Beispiel auf einem alten Spinnereigelände unweit des heutigen Tagebaus Nochten.

Wir haben Adrian Rinnert und Friederike Böttcher, Treiber und Initiatoren des Vereins „Eine Spinnerei vom nachhaltigen Leben e.V.“ besucht. Seit 2011 leben die beiden mitten im Braunkohlegebiet bei Neustadt auf dem verwunschenen ehemaligen Fabrikgelände und leisten aktiv und konstruktiv Widerstand. 

» Lesen Sie unsere Reportage

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Vorstand: Nils Müller, Sönke Tangermann / Aufsichtsratsvorsitzender: Thomas Breuer

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