Greenpeace Energy - Newsletter vom 11.12.2018 Im Browser öffnen
Greenpeace Energy – Mein Strom. Mein Gas. Meine Entscheidung. NEWSLETTER
Kampagnenmotiv 2016

Liebe Freundinnen und Freunde von Greenpeace Energy,

die sauberste und günstigste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Klingt logisch. Aber was machen dann die Kundinnen und Kunden von Greenpeace Energy, die mit einem Verbrauch von 2.400 Kilowattstunden im Jahr schon deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt liegen? Ganz richtig – noch mehr sparen. Wie das gehen kann, erfahren Sie in dieser Ausgabe unseres Newsletters. Außerdem informieren wir Sie über die neusten Entwicklungen beim Thema Windgas, stellen unseren Kunden coastworxx aus Kiel vor, der ganz praktisch und toll zeigt, wie gelungene Integration funktionieren kann, und berichten, was der Besuch des russischen Präsidenten Putin in Budapest mit dem Neubau des Atomkraftwerks Paks II zu tun hat.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Greenpeace-Energy-Team

PS: In den nächsten Wochen sind wir wieder auf einigen Veranstaltungen mit unserem eigenen Stand präsent – kommen Sie vorbei und treffen Sie Ihren Energieversorger.

» Hier geht es zur Veranstaltungsübersicht.
Alles ist erleuchtet
Windpark Uetersen angestrahlt

Wir helfen Ihnen, Energie zu sparen. Gemeinsam mit dem Freiburger Öko-Institut e.V. suchen wir Kundinnen und Kunden, die auf effiziente Beleuchtungssysteme umsteigen möchten. Die vier ausgewählten Aktionshaushalte erhalten effiziente LED-Lampen im Wert von 200 Euro und werden bei der Beleuchtungsumstellung von den Expertinnen und Experten des Öko-Instituts beraten. Die aus der Aktion gewonnenen Erfahrungen sollen dann in verbesserte Praxishilfen für andere Verbraucherinnen und Verbraucher einfließen. Das Ziel: Möglichst viele private Haushalte auf diesem Weg dazu bewegen, es den vier Vorreitern gleich zu tun und auf besonders effiziente Leuchtmittel umzusteigen.

» Jetzt bewerben und Aktionshaushalt werden.
Von Damaskus an die Kieler Förde
Tasche aus altem Segeltuch    
   

Handgefertigte Einzelstücke wie Sonnensegel, Sitzsäcke oder Taschen aus altem Segeltuch, nachhaltig produziert und dabei noch ziemlich schön anzuschauen: Mit seiner Segelmacherei „coastworxx“ hat unser Geschäftskunde Christian Lübbe erfolgreich eine Nische besetzt. Das einzige Problem: qualifizierte Mitarbeiter zu finden, die mit Segeltuch umgehen können. Bis er Mohamad Alsahami traf. Der stammt aus Damaskus, ist gelernter Polsterer und flüchtete vor den Wirren des syrischen Bürgerkriegs nach Deutschland. Eine Begegnung, die nicht nur von gegenseitiger Sympathie geprägt war, sondern für beide auch im ganz praktischen Sinne ein Glücksfall sein sollte. Für Mohamad Alsahami endete die Beschäftigungslosigkeit, unter der er bis dahin in Kiel als Flüchtling gelitten hatte, und Christian Lübbe fand einen neuen Mitarbeiter, der ihn seitdem unterstützt. Ein Engagement, das übrigens auch von Bundespräsident Joachim Gauck gewürdigt wurde.

Neugierig geworden? Wir verlosen zwei Portemonnaies, eine Kulturtasche und eine Strandtasche. Allesamt aus Segelresten angefertigt und handgenäht. Zum Mitmachen schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrer Postanschrift und dem Betreff „Küsten-Thron“ an verlosung@greenpeace-energy.de.

» Jetzt E-Mail schreiben und an der Verlosung teilnehmen.
Mehr Wasserstoff für unsere Kunden
Windgas-Anlage

2017 startet mit guten Nachrichten für alle Kundinnen und Kunden unseres Gastarifs proWindgas. Wir haben eine weitere Anlage unter Vertrag genommen, die erneuerbaren Wasserstoff produziert und für Greenpeace Energy ins Gasnetz einspeist. Die Stadtwerke Mainz beliefern uns als neuer Partner ab diesem Jahr mit rund 500 MWh Wasserstoff aus ihren sechs modernen Elektrolyseuren. Durch den zusätzlichen Lieferanten – bislang stammt der Wasserstoff-Anteil in unserem Gasmix aus dem Kraftwerk der Firma Enertrag in Brandenburg und unserem ersten eigenen Elektrolyseur im bayerischen Haßfurt – rechnen wir für 2017 mit dem Bezug von rund 2.600 MWh an Windgas. Und auch die Zahl der Verbraucherinnen und Verbraucher, die proWindgas nutzen, wächst – allein im Jahr 2016 um 20 Prozent. Inzwischen nutzen mehr als 15.000 Kunden unser innovatives Gasprodukt zum Heizen, Kochen und für Warmwasser.

» Sie wollen mehr wissen? Hier geht’s zum Tarif.
Putin, Orbán und der AKW-Neubau
    AKW-Projekt in Ungarn

Anfang Februar hat der russische Präsident Wladimir Putin Ungarn besucht. Der Grund des Treffens mit Ministerpräsident Viktor Orbán: der Bau des Atomkraftwerks Paks II. Die Ungarn wollen am AKW-Standort Paks rund 100 Kilometer südlich von Budapest durch den russischen Staatskonzern Rosatom zwei neue Reaktoren bauen lassen, 2025 und 2026 sollen sie ans Netz gehen. Mindestens 80 Prozent der Investitionssumme sollen zunächst durch Kredite russischer Banken abgedeckt werden, für die der ungarische Staat bürgt. Ungarische Oppositionspolitiker kritisierten die Vereinbarung mit Rosatom, da viele Details als geheim eingestuft werden. Hinzu kommt, dass der ungarische Premier versucht, das riskante AKW-Projekt immer aggressiver durchdrücken – nicht nur mit unrechtmäßigen Staatsmilliarden für Paks II, die den Wettbewerb verzerren. Sondern auch – wie jüngst geschehen – mit einem Gesetz, das die ungarische Atomaufsicht entmachtet und damit einen sicheren Bau und Betrieb von Paks in Frage stellt.

» Bei uns im Blog gibt es weitere Infos rund um das Projekt.

Leiten Sie unseren Newsletter an Freunde und Bekannte weiter und helfen Sie uns, so viele Menschen wie möglich für eine saubere Energiezukunft zu begeistern.

Schauen Sie doch einmal auf ausgezeichnet.org vorbei und teilen Sie dort Ihre Erfahrungen mit Greenpeace Energy.

» Bewerten Sie uns auf ausgezeichnet.org!
 
Newsletter abbestellen
 
BLOG f t i y
 
 
© 2018 Greenpeace Energy eG
Hongkongstraße 10, 20457 Hamburg
Tel.  +49 40 808 110-600 | info@greenpeace-energy.de

Sitz der Genossenschaft: Hamburg / Registergericht: Amtsgericht Hamburg GnR 1002
Vorstand: Nils Müller, Sönke Tangermann / Aufsichtsratsvorsitzender: Thomas Breuer

www.greenpeace-energy.de