Greenpeace Energy - Newsletter vom 11.12.2018 Im Browser öffnen
Greenpeace Energy – Mein Strom. Mein Gas. Meine Entscheidung. NEWSLETTER
Solarstrom plus

Liebe Freundinnen und Freunde von Greenpeace Energy,

Braunkohle ist ein Klimakiller. Wir müssen ihre Verstromung bis spätestens 2030 vollständig beenden, um die Ziele des Pariser Weltklimaabkommens überhaupt noch erreichen zu können. Doch die Bundesregierung drückt sich vor dieser wichtigen Aufgabe. Deshalb gehen wir das Thema nun selbst an – mit unserem neuen Stromtarif Solarstrom plus! Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden sowie unseren Mitstreitern aus den Tagebaurevieren wollen wir ein Zeichen für die Erneuerbaren setzen. Wir möchten den Menschen in den Kohleregionen Wege in eine erneuerbare Zukunft aufzeigen und dort den Ausbau von Solaranlagen aktiv vorantreiben. Finden Sie mehr heraus über dieses und andere Themen in der Mai-Ausgabe unseres Newsletters und sagen Sie gemeinsam mit uns: Hallo Sonne, tschüss Braunkohle.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Greenpeace-Energy-Team

Solarstrom plus – eine Idee mit Zukunft
Solarstrom plus

Wir packen den längst überfälligen Braunkohle-Ausstieg an - und zwar mit unserem neuen Tarif Solarstrom plus. Damit haben Menschen in ganz Deutschland jetzt erstmals die Möglichkeit, sich direkt für das Ende der Braunkohle und zukunftsfähige Jobs in der Lausitz, dem Rheinischen und dem Mitteldeutschen Revier zu engagieren. Der Fördercent, den wir auf jede verkaufte Kilowattstunde erheben, fließt in den Bau von neuen Solaranlagen in den Braunkohleregionen sowie in unsere politische Arbeit zum Thema Braunkohleausstieg. Wir garantieren allen Solarstrom-plus-­Kundinnen und -Kunden 10 % Solarstrom im Strommix, der aus deutschen Braunkohlerevieren stammt. Die restlichen 90 % bestehen aus sauberem Ökostrom aus Wind und Wasser. Gemeinsam mit Ihnen und den Menschen vor Ort wollen wir den deutschen Braunkohleregionen eine neue – eine erneuerbare – Perspektive bieten.

» Mehr Infos zum neuen Tarif.
Was Erneuerbare bewirken können
PV-Anlage

Die Zukunft gehört den Erneuerbaren – auch in den deutschen Braunkohlerevieren. Eine Erkenntnis, die sich noch nicht überall durchgesetzt hat. Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Nordrhein-Westfalen planen sogar die Erweiterung von sechs Braunkohletagebauen. Den überfälligen Strukturwandel in den Tagebauregionen schieben die Landesregierungen und auch die Bundesregierung weiter vor sich her. Dabei ist es von großer Bedeutung, wie dieser Strukturwandel zukünftig organisiert wird. Wie sich durch den Ausbau der Erneuerbaren in den nächsten Jahren viele Arbeitsplätze als Ersatz für die wegfallenden Braunkohle-Stellen schaffen lassen und zugleich die regionale Wertschöpfung gestärkt werden kann, hat deshalb das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) für uns untersucht. Insgesamt geht um den Ersatz für 3.900 Braunkohlearbeitsplätze im Lausitzer Revier (Brandenburg und Sachsen) und 4.500 Jobs im Rheinischen Revier, die es dort im Jahr 2030 bei einer Fortsetzung der Braunkohleverstromung noch geben würde. Diese Arbeitsplätze können in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen alleine durch den Ausbau der Wind- und der Solarenergie vollständig ersetzt werden

» Die vollständige Studie gibt es hier.
Atomkraftwerke unzureichend versichert
Anti-Atom-Demo

Wer zahlt für die Folgen eines Super-GAUs bei europäischen Nachbarn? Richtig: Wir! Die Atomkraftwerke in Deutschlands Nachbarländern sind allesamt nicht ausreichend versichert, um die Kosten eines schweren nuklearen Unfalls zu decken. Einen Großteil der Schäden müssten nach heutiger Rechtslage die Geschädigten selbst tragen - also wir Bürgerinnen und Bürger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace Energy. Laut FÖS übersteigen die zu erwartenden Kosten eines großen nuklearen Unfalls die geltenden Haftungsgrenzen für europäische Staaten und dort tätige AKW-Betreiber um das Hundert- bis Tausendfache. Was diese unzureichenden Haftungsregelungen besonders problematisch macht: Zahlreiche europäische Staaten planen weitere Atomkraftwerke. Bei uns im Blog gibt es nicht nur alle Studienergebnisse, sondern auch einen Erklärfilm, in dem wir die wesentlichen Ergebnisse der Studie kurz und verständlich zusammengefasst haben.

» Die Studienergebnissen kompakt erklärt im Video.
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Keeping culture alive!
Rucksack

Die Hamburger von Ethnotek entwickeln hochwertige Rucksäcke und Taschen für lange Reisen und den Alltag. Jede Tasche wird mit einem handgefertigten Stoff von innen und außen verziert. Das Besondere: Diese Stoffe werden von Kunsthandwerken auf der ganzen Welt in Handarbeit nach alter Tradition hergestellt. Mit der Verarbeitung dieser Stoffe unterstützt Ethnotek die Kunsthandwerker direkt in ihren Dörfern in Ghana, Guatemala, Indien, Indonesien und in Vietnam und folgt dabei dem Direct-Trade Konzept. Das bedeutet: Die Stoffe werden zu fairen Preisen direkt bei den Webmeistern und ihren Familien eingekauft. So wird dafür gesorgt, die ursprüngliche Textilherstellungskultur an den Orten am Leben zu erhalten. Und es wird verhindert, dass die Menschen als Arbeitsnomaden aus Ihren Dörfern in die großen Industriezentren gedrängt werden und ihre Gemeinschaften aufgeben müssen. Dieses Engagement gefällt uns – neben den tollen Taschen – sehr. Daher verlosen wir den Rucksack Raja Lite Ecopack, der im Rahmen einer gemeinsamen Kollektion mit unserem Partner Viva con Agua entworfen wurde. Mehr Infos finden Sie im Blog.

» Mitmachen und gewinnen.

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In den nächsten Wochen sind wir wieder auf zahlreichen Veranstaltungen mit einem eigenen Stand präsent – vielleicht auch ganz in Ihrer Nähe.

» Hier geht’s zur Veranstaltungsübersicht.
 
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