Greenpeace Energy - Newsletter vom 11.12.2018 Im Browser öffnen
Greenpeace Energy – Mein Strom. Mein Gas. Meine Entscheidung. NEWSLETTER
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Liebe Freundinnen und Freunde von Greenpeace Energy,

was für eine Auszeichnung. Die UNESCO hat die Genossenschaftsidee in ihre Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Weltweit engagieren sich rund 800 Millionen Menschen in Genossenschaften. Ein Modell, das breiten Bevölkerungsschichten neue Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe ermöglicht – so zum Beispiel in der Energiewirtschaft. Alleine in Deutschland gibt es mehr als 800 Energiegenossenschaften. Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag, um den Umbau unserer Energieversorgung in der Bevölkerung zu verankern. Auch für uns von Greenpeace Energy ist die Genossenschaft die ideale Organisationsform. Wir gehören unseren Kundinnen und Kunden und wachsen dabei immer weiter. Mittlerweile unterstützen uns fast 24.000 Genossenschaftsmitglieder. Dank ihrer Einlagen sind wir finanziell unabhängig und können uns zu 100 Prozent für unser Ziel einsetzen: die Energiewende. Werden doch auch Sie Miteigentümerin oder Miteigentümer Ihres Energieversorgers oder erhöhen Sie Ihre Anteile – wir würden uns freuen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Greenpeace Energy-Team

» Jetzt Mitglied werden – für 55 Euro gehören wir Ihnen.
Die Kunst, die Sonne zu teilen
PV Frise

Alle, die sich für Energiefragen interessieren, kommen an einem Thema momentan kaum vorbei: Mieterstrom. Noch bis zur Sommerpause will die Bundesregierung ein neues Fördergesetz für Mieterstrom auf den Weg bringen. Wie ein gelungenes Mieterstrom-Projekt aussehen kann, haben wir bereits im vergangenen Jahr aufgezeigt. In Hamburg haben wir im Herbst 2016 zusammen mit unserer Kraftwerkstochter Planet energy das Künstlerhaus Frise eG mit einer Photovoltaikanlage sowie einem modernen Verbrauchs- und Messkonzept ausgestattet. Rund 80 Prozent des auf dem Dach produzierten Sonnenstroms werden von den Mieterinnen und Mietern genutzt. Was das Künstlerhaus zu bestimmten Zeiten nicht selbst verbraucht, wird dann von Greenpeace Energy ins eigene Versorgungsportfolio integriert.

» Weitere Infos und Bilder gibt es bei uns im Blog.
Fit gemacht: die Satzung unserer Genossenschaft

Knapp zehn Monate ist es mittlerweile her, dass die Vertreterversammlung im Mai 2016 einige Änderungen an der Satzung unserer Genossenschaft beschlossen hat. Diese Änderungen wurden anschließend durch das Genossenschaftsregister geprüft, seit Anfang 2017 ist die geänderte Satzung nun gültig. Eine wesentliche Neuerung: Mitglieder können nun bis zu 400 Anteile zeichnen – bislang lag die Obergrenze bei 100 Anteilen. In unserem passwortgeschützten Mitgliederportal haben wir alle wesentlichen Änderungen für Sie zusammengestellt – klicken Sie sich rein. Falls Sie noch nicht im Portal angemeldet sind, können Sie das jederzeit nachholen. Die Anmeldung klappt schnell und problemlos, Sie benötigen lediglich Ihre Mitgliedsnummer.

» Die wesentlichen Änderungen im Überblick bei uns im Portal.
Bereit zur Wärmewende – mit proWindgas
Windgas-Anlage

Der Energieverbrauch im Wärmesektor ist riesig. In Deutschland macht Wärme rund 50 Prozent des Endenergieverbrauchs aus. Die Energiewende ist deshalb vor allem auch eine Wärmewende. Und hier gibt es noch viel zu tun. Mit unserem Gastarif proWindgas haben wir eine Lösung für alle, die an einer erneuerbaren Wärmeversorgung interessiert sind. Wir wandeln überschüssigen Windstrom in sauberen Wasserstoff um, der dann – als erneuerbares Gas – ins Erdgasnetz eingespeist wird. Das Erdgas-Windgas-Gemisch kann dann wie gewohnt zum Heizen oder zum Kochen genutzt werden. Revolutionieren Sie gemeinsam mit uns die Energiewirtschaft.

» Jetzt wechseln – die Zukunft ist erneuerbar.
Grünes Licht für neues AKW in Ungarn
    AKW Paks in Ungarn

Nach Hinkley Point C in Großbritannien hat die EU-Kommission nun den Weg frei gemacht für ein weiteres umstrittenes Reaktorprojekt. Anfang März hat sie ihr Beihilfeprüfverfahren abgeschlossen und die Subventionen für das AKW Paks II in der Nähe von Budapest genehmigt. Der russische Staatskonzern Rosatom soll das Atomkraftwerk bauen, den Großteil der Kosten von angeblich rund zwölf Milliarden Euro wird zunächst ein russischer Kredit vorfinanzieren. Auf eine Ausschreibung des Auftrags wurde verzichtet. Damit hat Brüssel schon wieder beide Augen fest zugedrückt und erneut ein höchst umstrittenes Projekt durchgewinkt. Das große Problem: Die Kommissionsentscheidung könnte weitere Staaten in Osteuropa ermutigt, ebenfalls Atomkraftwerke zu bauen. Die Pläne existieren bereits.

» Greenpeace Energy kommentiert die Brüsseler Entscheidung.
Durchbruch für Mini-Solarkraftwerke
simon-PV-Anlage

Mit rund 4,6 Millionen Kundinnen und Kunden ist Westnetz Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber. Deshalb ist die Entscheidung, die das Unternehmen in der vergangenen Woche getroffen hat, von großer Bedeutung. Der Verteilnetzbetreiber hat im Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand aufgegeben und ermöglicht ab sofort den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise. Diese Entscheidung ist ein Durchbruch für die städtische Energiewende in Bürgerhand – und anscheinend nicht allen geheuer. So dementierte ein Sprecher des Westnetz-Mutterkonzerns Innogy die Erlaubnis noch am selben Tag. Dabei hätte ein Blick in unseren Blog genügt, denn hier haben wir die E-Mail der Westnetz-Kundenbetreuung veröffentlicht, die das Einlenken dokumentiert. 

» Alle Infos rund um die Westnetz-Entscheidung gibt es hier.
Bremer Manifest
Bremer Manifest    
   

Umfassende Bürgerbeteiligung gilt als einer der wesentlichen Faktoren für den Erfolg der Energiewende. Das Bündnis Bürgerenergie, das auch von Greenpeace Energy unterstützt wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, für eine dezentrale und demokratische Energiewende einzutreten. „Wir wollen den Strom selbst erzeugen – klimafreundlich und sozial“, ist deshalb auch die Kernaussage des Bremer Manifests, einer neuen Plattform des Bündnisses. Auch Sie können dabei sein und das Bremer Manifest unterzeichnen – je mehr Bürgerinnen und Bürger mit dabei sind, desto besser.

» Bremer Manifest unterzeichnen und Bürgerenergie stärken.

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