Greenpeace Energy - Newsletter vom 11.12.2018 Im Browser öffnen
Greenpeace Energy – Mein Strom. Mein Gas. Meine Entscheidung. NEWSLETTER
Bundestag von außen in der Nacht

Liebe Freundinnen und Freunde von Greenpeace Energy,

nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl. Klimaschutz und Energiepolitik haben in diesem Wahlkampf bislang kaum eine Rolle gespielt. Und dennoch – in der kommenden Legislaturperiode wird sich entscheiden, ob die Bundesrepublik ihre Verpflichtungen zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes erfüllen wird oder ob die Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Lippenbekenntnis bleibt, dem keine hinreichenden Taten folgen. Einen praktischen und schnellen Überblick über die umweltpolitischen Positionen der Parteien bietet der Greenpeace-Wahlkompass, für den die Umweltorganisation CDU, SPD, FDP, Die Grünen, Linke und AfD zu zentralen Umweltproblemen befragt hat. Außerdem haben wir von Greenpeace Energy unsere energiepolitischen Forderungen aufgeschrieben, die wir an die nächste Bundesregierung stellen. Mehr zu diesen und zu anderen Themen gibt es in der September-Ausgabe unseres Newsletter.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Greenpeace Energy-Team

Der Greenpeace-Wahlkompass
Bildausschnitt Wahlkompass    
   

Für alle, die noch unentschieden sind, bei welcher Partei sie am 24. September ihr Kreuz setzen sollen, bietet sich ein Blick in den Greenpeace-Wahlkompass an. Greenpeace hat den verschiedenen Parteien Fragen zu den dringendsten umweltpolitischen Problemen gestellt. Zu den Themen gehören Klimaschutz und Energiepolitik, Landwirtschaft, Meeresschutz, Verkehr und Luftreinhaltung. Klicken Sie sich rein.

» Hier geht’s zum Wahlkompass.
Unsere Forderungen an die Bundesregierung
Bundestag Plenarsaal

Die Energiewende in Deutschland befindet sich an einem wichtigen und kritischen Punkt. Wir stellen deshalb zehn energiepolitische Forderungen an die kommende Bundesregierung auf, die aus unserer Sicht entscheidend sind für den weiteren Umbau der Energiewirtschaft in Deutschland. Bislang konzentriert sich die Bundesregierung vor allem auf eine Maßnahme: den Ausbau erneuerbarer Energien. Und macht selbst da zu wenig. Um die Pariser Ziele zu erreichen, müssen in der nächsten Legislaturperiode der Kohleausstieg vorangetrieben und Langzeitspeicher für erneuerbare Energien an den Markt gebracht werden. Deutschland sollte außerdem seine Anstrengungen beim Thema Energieeffizienz verstärken und die Teilhabemöglichkeiten der Bevölkerung an der Energiewende sicherstellen. Denn für eine ökologische, soziale und dezentrale Energiewende bleibt das Engagement der Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar.

» Die zehn energiepolitischen Forderungen von Greenpeace Energy.
Neue Aufklärungskampagne gestartet
Gecheckt wer dahinter steckt

Unter dem Kampagnen-Motto „Gecheckt, wer dahinter steckt“ rütteln wir Kundinnen und Kunden vermeintlich „grüner“ Ökostromanbieter wach. Denn viele dieser Firmen gehören zu Konzernen wie EnBW, Vattenfall oder RWE. Und das steht gerne nur im Kleingedruckten – was wir nun groß aufziehen, schließlich schaffen wir die Energiewende nur gemeinsam. So verweisen mehrere Motive zu unserer Homepage, auf der „Ökostromanbieter“ und ihre großen Mutterfirmen aufgelistet sind. Dabei unterstreichen wir, dass Greenpeace Energy unabhängig ist und für 100 % saubere Energie steht. Sie als Kunde wissen das. Aber auch Ihre Freunde oder Kollegen, die vielleicht bei jenen Anbietern sind, die wir aufgedeckt haben? Und damit die finanzieren, für die man nichts übrig hat? Helfen Sie gerne mit, unsere Kampagne zu verbreiten und aufzuklären – ganz einfach über unsere Kampagnenseite, wo jeder die Liste vermeintlicher Ökostromanbieter einsehen und zu uns wechseln kann.

» Hier geht’s zur Liste der vermeintlich „grünen“ Anbieter.
CO2-Emissionen kompensieren
    Holzvergaserofen in Indien

Mehr als 15.000 Kundinnen und Kunden setzen mit proWindgas auf ein ökologisch sinnvolles Gasprodukt, das langfristig hilft, den CO2-Ausstoß beim Einsatz von Gas zu verringern. Da aber auch hier immer noch CO2-Emissionen anfallen, haben wir mit der Berliner Klimaschutzorganisation atmosfair das Kompensationsprojekt „Effiziente Holzvergaseröfen in Indien“ gestartet. So können wir unseren proWindgas-Kundinnen und -Kunden die Möglichkeit geben, ihre durch Heizen und Kochen entstandenen CO2-Emissionen zusätzlich auszugleichen. In einem Haushalt mit 100 Quadratmeter Wohnfläche sind das etwa 3,6 Tonnen CO2 pro Jahr, die sich für rund 80 Euro kompensieren lassen. Die Summe entspricht den Kosten für zwei Öfen, die das Leben zweier Familien in Westbengalen verbessern und Mangrovenwälder schützen. Kompensieren geht dabei ganz einfach: Auf der Aktionsseite unseres Partners finden Sie einen CO2-Rechner. Dort tragen Sie Ihren letzten Gas-Jahresverbrauch ein und erfahren so die CO2-Menge sowie den Kompensationsbetrag.

» Jetzt Klimawandeleffekt ausgleichen und kompensieren.
Wir verlosen unsere Sommerprämien
Sneaker und Rucksack

Unsere diesjährige Kunden-werben-Kunden-Sommeraktion ist vorbei, doch bei uns im Büro liegen noch einige wenige der tollen Sonderprämien, die zur Auswahl standen: die fair und nachhaltig produzierten Sneaker von Ethletic und der Rucksack „ansvar II“ von MELAWEAR, hergestellt ausschließlich aus nachhaltigen Materialien. Exklusiv für alle Leserinnen und Leser unseres Newsletter verlosen wir zum Abschluss der Sommeraktion einen Rucksack sowie ein Paar Sneaker. Zum Mitmachen schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten, Ihrer Wunschprämie und dem Betreff „Sommeraktion“. Einsendeschluss ist der 29. September 2017.

» E-Mail schreiben und an der Verlosung teilnehmen.
Beschwerde bei der EU-Kommission
AKW Hinkley Point in England

In dieser Woche haben wir offiziell Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen Finanzhilfen für den französischen Energiekonzern Electricité de France eingelegt. Der Hintergrund: Frankreichs Regierung hat EDF als dessen größter Anteilseigner zusätzliches Kapital in Höhe von insgesamt 6,8 Milliarden Euro verschafft. Im Mai 2017 hatte bereits Greenpeace Frankreich Beschwerde gegen die französischen EDF-Beihilfen eingelegt. Nach unserer Ansicht floss das Geld vor allem, damit EDF Kostensteigerungen bei seinem umstrittenen AKW-Bauprojekt Hinkley Point C bewältigen kann. Die für Hinkley Point C schon jetzt vom britischen Staat gewährten Subventionen belaufen sich jedoch insgesamt bereits auf mehr als 100 Milliarden Euro. Diese garantieren den Betreibern eine fixe Einspeisevergütung von umgerechnet 12 Euro-Cent pro Kilowattstunde über einen Zeitraum von 35 Jahren. Neue Windparks oder PV-Anlagen können bereits jetzt Strom für die Hälfte dieses Preises produzieren. Und dies ohne die Risiken der Atomenergie.

» Alle weiteren Infos rund um die Beschwerde bei uns im Blog.

Leiten Sie unseren Newsletter an Freunde und Bekannte weiter und helfen Sie uns, so viele Menschen wie möglich für eine saubere Energiezukunft zu begeistern.

In September und Oktober sind wir wieder auf zahlreichen Veranstaltungen mit einem eigenen Stand präsent – vielleicht auch ganz in Ihrer Nähe.

» Hier geht’s zur Veranstaltungsübersicht.
 
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