Greenpeace Energy - Newsletter vom 14.11.2019 Im Browser öffnen
Greenpeace Energy – Mein Strom. Mein Gas. Meine Entscheidung. NEWSLETTER
Dem Klimanotstand mit mehr Engagement begegnen

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Wochenende fand in Berlin der „Tag der offenen Tür der Bundesregierung“ statt. Insgesamt 14 Bundesministerien, das Bundeskanzleramt sowie das Presse- und Informationsamt luden Bürgerinnen und Bürger ein, einen Blick hinter die Kulissen des politischen Berlins zu werfen. 

Auch unsere Kolleginnen und Kollegen von Greenpeace Deutschland nahmen die Einladung dankend an – jedoch nicht, um mehr über die Arbeit der Ministerien zu erfahren, sondern um auf die Untätigkeit insbesondere dreier Ministerien hinzuweisen: der Ministerien für Landwirtschaft, Verkehr und Wirtschaft. Diese sind ganz entscheidend für erfolgreiche Klimapolitik, bringen den Klimaschutz aber viel zu wenig voran.

Währenddessen verschärft sich die Klimakrise zunehmend. Der deutsche Hitzerekord wurde, wie leider zu erwarten war, mittlerweile geknackt. Die eigentlich durchaus natürlichen Waldbrände in der Arktis und in Sibirien haben bislang nie erlebte Ausmaße angenommen, und mit dem isländischen Okjökull wurde der erste Gletscher offiziell für „tot“ erklärt. Und dies sind nur einige wenige der jüngsten Schlagzeilen.

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist: Es gibt weiter Grund zur Hoffnung. Und es gibt Optionen für positives Handeln. Frei nach unseren Kolleginnen und Kollegen vom Greenpeace Magazin – Umweltschutz braucht gute Nachrichten! – möchten wir mit der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters aufzeigen, dass es vielerorts Beispiele für echtes und erfolgreiches Engagement gibt. Noch ist ein Umsteuern möglich. Wir haben es selbst in der Hand.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Greenpeace Energy-Team

Greenpeace Energy bei den Fridays For Future

Die Sommerferien sind vorbei – und der allwöchentliche Protest der Jugendbewegung „Fridays For Future“ nimmt wieder richtig Fahrt auf. Auf Einladung der Bewegung forderte Christoph Rasch, Pressesprecher von Greenpeace Energy, auf dem jüngsten Protestzug am 16. August in Berlin die Bundesregierung auf, schnell ein Konzept für einen ambitionierten Ökostrom-Ausbau vorzulegen, denn: „Ohne Erneuerbare kein Klimaschutz!“. Das Video vom Redebeitrag und weitere Infos zur Demonstration finden Sie in unserem Blog. 

Übrigens, am 20. September findet der Internationale Klimastreik statt: Weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Aufgerufen sind explizit alle Generationen, sich dem globalen Protest der „Fridays For Future“ anzuschließen. Auch wir werden dies tun. Mehr Infos hierzu folgen in unserem nächsten Newsletter.

» Video anschauen
Nachhaltigkeitstipps für Geschäftskunden
   

Ressourcenschonendes, ethisch einwandfreies und verantwortungsbewusstes Handeln: Verbraucherinnen und Verbraucher hinterfragen immer öfter die Werte und die Praxis eines Unternehmens, ehe sie sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung entscheiden. Gut so: Das nachhaltige Engagement eines Unternehmens ist nicht nur wichtig für die Gesellschaft, es kommt auch der Umwelt zugute.

Mit unserer neuen Broschüre „Nachhaltigkeitstipps für Geschäftskunden“ halten wir 150 praktische Tipps in 10 Kategorien bereit, um auch Ihr Unternehmen Schritt für Schritt grüner zu machen. Geschäftskunden von Greenpeace Energy erhalten die Broschüre kostenfrei. Melden Sie sich gerne bei uns.

» Bestellen Sie unsere N-Tipps
Banking darf nicht die Welt kosten

Geld von einem Teil des Problems zu einem Teil der Lösung werden lassen – das ist das Ziel der Macher von Tomorrow mit dem ersten nachhaltigen Girokonto für das Smartphone. 

Konventionelle Finanzinstitute finanzieren mit Krediten oder Investments auch das, womit unser Planet heruntergewirtschaftet wird: Massentierhaltung, Atomenergie, Kohlekraft, Rüstung, Fracking. Zum Beispiel. Für die einen ein rentables Geschäft, die Mehrheit der Menschen und die Natur zahlen drauf – das muss sich ändern.

Wir sprechen in unserem Blog mit Tomorrow-Gründer Jakob Berndt, der bereits mit Lemonaid ein „social business“ zum Erfolg führte – damals wie heute mit dem sauberen Strom von Greenpeace Energy –, über das Banking von morgen und was Nachhaltigkeit in der Finanzbranche überhaupt bedeutet.

» Hier geht es zum Interview
Neue Quelle für sauberen Wasserstoff
   

Gute Neuigkeiten für die Energiewende gibt es aus dem schleswig-holsteinischen Brunsbüttel zu vermelden: Bis Juli 2007 war dort mit dem Kernkraftwerk Brunsbüttel eines der störanfälligsten Kernkraftwerke der Bundesrepublik am Netz, das 2011 endgültig stillgelegt wurde. Seit Anfang August wird hier nun die Energiewende vorangetrieben – und zwar in Form eines neuen Elektrolyseurs, der ab sofort sauberen Wasserstroff produziert.

Die Anlage springt immer dann an, wenn Windenergieanlagen wegen einer hohen Auslastung des Stromnetzes abgeschaltet werden sollen. Die überschüssige Energie kann Greenpeace Energy nun sinnvoll nutzen: Sie gelangt per Direktleitung zum Elektrolyseur und wird dort in Wasserstoff umgewandelt. Das entlastet und stabilisiert nicht nur das Netz, sondern dient auch der Energiewende.

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Dingen ein zweites Leben schenken

Herzlichen Glückwunsch zum 15. Geburtstag: Was Mitte der 2000er-Jahre in Hamburg aus einer Mischung aus Idealismus und Blauäugigkeit entstand und auf den wundersamen Namen Lockengelöt getauft wurde, hat sich zu einer international bekannten Designmanufaktur entwickelt. 

Carsten Trill und seine Mitstreiter zeichnet ihr Auge dafür aus, Gegenständen, die vom Fortschritt und/oder vom Zeitgeist überholt wurden, mit einer neuen Funktion neues Leben einzuhauchen und sie in einen originellen Kontext zu stellen. So werden Ölfässer zu Couchtischen, Schallplatten zu Obstschalen oder Lampen.

Welch ungewöhnliche Objekte noch ein zweites Leben geschenkt bekamen und wo die Grenze zwischen Kunst und Produktdesign verläuft, erklärt uns Carsten Trill in unserem Blog. Und zu gewinnen gibt es dort ebenfalls etwas.

» Nehmen Sie an der Verlosung teil
Eisbären würden Zug fahren

Immer häufiger dringen Eisbären in von Menschen bewohnte Sphären vor. Forscher sprechen davon, dies sei eine Folge des fortschreitenden Klimawandels: Mit dem Schmelzen des Eises wird die Robbenjagd immer schwerer, der Hunger treibt die Raubtiere immer weiter gen Süden.

Hierzulande sind Begegnungen mit Eisbären hingegen nahezu ausgeschlossen – es sei denn, Sie sind zufällig mit dem FlixTrain unterwegs. Dann können Sie nämlich auf Eisbärin Nanuk treffen, die gemeinsam mit uns und unseren Kolleginnen und Kollegen von Greenpeace Deutschland für den Klimaschutz unterwegs ist. So auch kürzlich auf der Strecke zwischen Berlin und Köln. Ein paar Eindrücke von ihrer Reise finden Sie bei uns im Blog.

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WECIETY – Die Zukunftskonferenz am 29. September in Hamburg
   

In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Wie legt man Geld nachhaltig an? Wie konsumiert man nachhaltig(er)? Wie altert man in Würde? Mit diesen und anderen zentralen Fragen beschäftigt sich die Zukunftskonferenz WECIETY WORLD, die am 29. September erstmalig im Mindspace in Hamburg stattfindet.

Neben zahlreichen Kurzvorträgen wird es Panels und Workshops zu den Themen, Mensch & Gesellschaft, Umwelt & Infrastruktur sowie Wirtschaft & Finanzen geben.  In unterschiedlichen Workshops bietet die Mitmachkonferenz zudem Raum fürs Diskutieren, Ausprobieren und Kreieren.

Greenpeace Energy unterstützt die Veranstaltung als Kooperationspartner und verlost 2x2 Tickets. Alle Infos und die Verlosung finden Sie in unserem Blog.

» Informieren und Tickets gewinnen
Neue Förderprojekte gesucht

Mit dem Fördertarif Solarstrom plus wollen wir zeigen, dass ein schneller Braunkohleausstieg gelingen kann und wie durch den Ausbau erneuerbarer Energien neue Chancen und Jobs für die Tagebauregionen entstehen. Auf jede verbrauchte Kilowattstunde zahlen unsere engagierten Solarstrom-plus-Kundinnen und -Kunden einen zusätzlichen Förder-Cent. Diese Gelder investieren wir dann in Solarprojekte in deutschen Braunkohlerevieren, die einen positiven Einfluss auf die lokale Energiewende haben und Signale für eine nachhaltige Zukunft setzen.

Durch die Fördergelder haben wir in den vergangenen Jahren bereits eine Reihe von Solaranlagen bauen können. Mit zunehmender Kundenanzahl wächst die Zahl der Projekte, die wir umsetzen können. 

Wir möchten Ihnen gerne die Gelegenheit geben, eigene Vorschläge für mögliche Förderprojekte einzubringen. Dabei werden insbesondere folgende Projekte unterstützt:

•  Anlagen, die erneuerbare Energien erzeugen (z.B. PV-Anlagen),
•  Infrastrukturprojekte auf dem Erneuerbare-Energien-Markt (z.B. E-Mobilität),
•  Sonstige Energiewende-förderliche Projekte mit positiver Wirkung auf Braunkohleregionen.

Bei den möglichen Empfängern handelt es sich bevorzugt um Vereine oder gemeinnützige Organisationen, die den Bürgerenergiegedanken fördern und deren Projekte ohne die Förderung nicht wirtschaftlich darstellbar wären.

Haben Sie Ideen für Vereine, Initiativen oder konkrete Projekte, die wir mit den Fördergeldern unterstützen könnten? Dann schicken Sie uns eine E-Mail und wir prüfen Ihren Vorschlag.

» Schicken Sie uns Ihre Ideen

Leiten Sie unseren Newsletter an Freunde und Bekannte weiter und helfen Sie uns, so viele Menschen wie möglich für eine saubere Energiezukunft zu begeistern.

Schauen Sie doch einmal auf ausgezeichnet.org vorbei und teilen Sie dort Ihre Erfahrungen mit Greenpeace Energy.

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