Greenpeace Energy - Newsletter vom 12.11.2019 Im Browser öffnen
Greenpeace Energy – Mein Strom. Mein Gas. Meine Entscheidung. NEWSLETTER
Der Protest für mehr Klimaschutz wächst

Liebe Leserinnen und Leser,

auch gut sechs Wochen nach der Europawahl bleibt der Klimaschutz eines der bestimmenden Themen. Die erste Hitzewelle des Jahres brachte uns mit 38,6 Grad direkt den höchsten Juni-Wert aller Zeiten. Nur dem Saharastaub in der Atmosphäre sei es zu verdanken, so das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, dass der deutsche Hitzerekord von 40,3 Grad noch nicht geknackt wurde. 

Während in Berlin die parlamentarischen Sommerpause begann, wächst der Protest für mehr Klimaschutz allerorten: Am vorvergangenen Wochenende haben über 6.000 Klimaaktivist*innen aus ganz Europa für einen sofortigen Kohleausstieg und einen grundlegenden Systemwandel protestiert, indem sie tagelang das Rheinische Braunkohlerevier, die größte CO2-Quelle Europas, unter Einsatz ihrer Körper blockierten.

Die Jugend hat es vorgemacht und mit den Fridays for Future innerhalb kürzester Zeit eine globale Schüler- und Studierendenbewegung geschaffen, die gegen die drohenden Folgen eines katastrophalen Klimawandels und damit für eine lebenswerte Zukunft kämpft. Mit den Entrepreneurs for Future erklärt sich nun auch die Wirtschaft mit dieser aktiven Generation solidarisch.

Mehr zu diesen und zu anderen Themen gibt es in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Greenpeace Energy-Team

Wirtschaft will mehr Klimaschutz

Die Bewegung Fridays for Future kennen inzwischen fast alle. Was als Aktion eines einzelnen 15jährigen Mädchens in Stockholm – mit Greta Thunberg – begann, hat sich in den vergangenen Monaten zu einer weltweiten Bewegung ausgewachsen. Am 15. März dieses Jahres sollen es weltweit mehr als zwei Millionen junge Menschen gewesen sein, die ihre Forderung nach effektiven Klimaschutzmaßnahmen auf die Straße trugen.

Mittlerweile haben sich zahlreiche Unterstützergruppen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft – unter ihnen u.a. die Parents for Future und die Scientists for Future – an die Seite der FfF gestellt. Mit den Entrepreneurs for Future erklären sich nun auch zahlreiche Unternehmen mit der Jugend solidarisch und fordern in einer von mehr als 1.800 Unternehmen unterzeichneten Stellungnahme mehr Klimaschutz in der Wirtschaft. Greenpeace Energy ist selbstverständlich dabei.

» Jetzt unterzeichnen
Machen Sie Klimaschutz zur Chefsache
   

Sie wissen es bestimmt schon – mit jedem neuen Ökostrom-Kunden kommen wir der Energiewende ein Stück näher. Gerade Unternehmen können mit einem Stromwechsel viel bewegen. So verbraucht beispielsweise eine Apotheke oder eine Arztpraxis im Jahr durchschnittlich rund 30.000 kWh Strom – das ist zehnmal so viel wie eine vierköpfige Familie. 

Indem sie Energie von Greenpeace Energy beziehen, setzen unsere Kundinnen und Kunden bereits ein starkes Zeichen gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Zukunft. Deshalb finden wir: Die beste und authentischste Überzeugungsarbeit leisten diejenigen, die sich selbst längst konsequent für nachhaltige Energie entschieden haben. Werden auch Sie zum Impulsgeber für Ihren Arbeitgeber und motivieren Sie Ihren Chef. Und damit auch andere Menschen von Ihrem Einsatz für ein besseres Morgen erfahren, bedanken wir uns bei Ihnen mit einer Urkunde und einen nachhaltigen Turnbeutel aus Bio-Baumwolle.  

» Chef werben und Dankeschön sichern
Greenpeace Energy macht Druck beim Kohle-Ausstieg und Erneuerbaren-Ausbau
   
   

Auch fast ein halbes Jahr nach dem Abschluss der Kohlekommission gibt es weder einen klaren Plan für den Kohleausstieg noch für den parallel notwendigen Ausbau der Erneuerbaren in den Tagebauregionen. Grund genug für Greenpeace Energy und 17.500 Unterzeichner*innen der Petition „Kohleausstieg durch zügigen Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen!“ Druck auf die Bundesregierung zu machen. Bei einem Termin mit Vertreter*innen des Bundeswirtschaftsministeriums am 28. Juni überreichte Greenpeace Energy-Vorstand Sönke Tangermann die Petition persönlich. „Die Braunkohlereviere bieten enorme Potenziale für den Erneuerbaren-Ausbau“, erklärte er im Gespräch. Allein auf den RWE-Flächen im Rheinischen Revier könnten mehrere Gigawatt an Windkraft- und Solaranlagen installiert werden, hatte Greenpeace Energy ermittelt. „Angesichts des stockenden Zubaus von Ökokraftwerken in Deutschland müssen wir diese Potenziale dringend nutzen, um wenigstens die deutschen Klimaziele für 2030 zu erreichen“, appellierte Tangermann an die Bundesregierung. „Wir dürfen diese Chance für den Klimaschutz nicht verpassen!“

Seine Kampagne für den raschen Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen auf vormaligen Tagebauflächen in großem Stil wird Greenpeace Energy weiter fortsetzen und so Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Peter Altmaier machen.

» Alle Infos im Blog
ECOSIA – die Suchmaschine, die Bäume pflanzt
   

Das Internet ist das zentrale Nervensystem der modernen, globalen Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunikation. Doch anders als viele Menschen vielleicht vermuten, ist es nicht rein virtuell. Ganz im Gegenteil. Der stetig steigende Energiehunger sorgt nicht nur für steigende Betriebskosten, er erfüllt auch Klimaschützer zunehmend mit Sorge. Aber es gibt grüne Alternativen.

Eine echte und grüne Alternative zu Branchenprimus Google ist Ecosia. Alle Server des Berliner Start-ups werden mit Ökostrom versorgt, wodurch die Suchanfragen keine CO₂-Emissionen verursachen. Mit den durch Suchanfragen im Internet generierten Gewinnen werden Bäume gepflanzt. Und zwar dort, wo Arten vom Aussterben bedroht sind, wo eine Desertifikation droht oder wo eine Aufforstung notwendig ist. Gemeinsam konnten wir bereits mehr als 1.400 Bäume pflanzen. Surfen auch Sie grün.

» Surfen Sie Grün
#BEMYBIKEFRIEND EPISODE #5: STEFAN RICKMEYER – Radkutsche
   

Die aktuelle Episode unserer Artikelreihe #bemybikefriend führt uns tief in den Süden der Republik, ins beschauliche Nehren im Landkreis Tübingen. Mit der Radkutsche hat sich dort einer der größten Hersteller von Lastenrädern etabliert – getragen von der Idee, die Welt durch viele kleine Schritte besser zu machen. 

Seit 2004 arbeitet das Team von engagierten Radenthusiasten aktiv an der so dringend notwendigen Verkehrswende. Dass hier Menschen arbeiten, für die das E-Bike und Lastenrad nicht nur Beruf, sondern Lebensinhalt bedeutet, merkt man den Rädern an. Und der große Erfolg gibt ihnen recht. 

Ein Gespräch mit Gründer Stefan Rickmeyer über ökologische Mobilität, Radschnellwege und Fahrräder, die noch gebaut werden müssen. 

» Hier geht´s zum Interview
Lasst die Kohle im Boden
   
   

Ob bei der Demo gerufen, gesungen, auf Transparenten geschrieben oder im Alltag auf diesem Shirt getragen, die Botschaft ist klar und deutlich: Leave the coal in the ground! Die Kohle muss im Boden bleiben!

Wir verlosen drei dieser ausdrucksstarken T-Shirts von unseren Freundinnen und Freunden von roots of compassion. Zur Teilnahme an der Verlosung schreiben Sie uns bis zum 12. Juli eine E-Mail mit dem Betreff „Die Kohle muss im Boden bleiben“, der von Ihnen gewünschten Größe und Ihrer Postadresse an verlosung@greenpeace-energy.de. Viel Glück!

» An der Verlosung teilnehmen
Ob Werkstudent oder Volljurist – wir suchen SIE!

Ein grünes Jobportal brachte es kürzlich auf den Punkt: Auf die Frage, was man für den Klimaschutz tun kann, kommen oftmals die gleichen Antworten: das eigene Konsumverhalten ändern, weniger fliegen, Verzicht auf Fleisch, Ökostrom beziehen. So weit so gut und richtig. Doch was meist vergessen wird: Einen Job in einer Organisation suchen, die aktiv am Klimaschutz arbeitet. An dieser Stelle möchten wir uns gerne selbst ins Spiel bringen.

Verschiedene Teams, wie z.B. Finanzen und Controlling oder unsere IT-Abteilung sind auf der Suche nach neuen Kollegen (m/w/d) und es warten vielfältige Werkstudententätigkeiten auf engagierte Mitstreiter*innen. Nach unserem intern gewählten Standard gilt: Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

» Werden Sie Teil des Teams

Leiten Sie unseren Newsletter an Freunde und Bekannte weiter und helfen Sie uns, so viele Menschen wie möglich für eine saubere Energiezukunft zu begeistern.

Schauen Sie doch einmal auf ausgezeichnet.org vorbei und teilen Sie dort Ihre Erfahrungen mit Greenpeace Energy.

» Bewerten Sie uns
 
Newsletter abbestellen
 
BLOG f t i y
 
 
© 2019 Greenpeace Energy eG
Hongkongstraße 10, 20457 Hamburg
Tel.  +49 40 808 110-600 | info@greenpeace-energy.de

Sitz der Genossenschaft: Hamburg / Registergericht: Amtsgericht Hamburg GnR 1002
Vorstand: Nils Müller, Sönke Tangermann / Aufsichtsratsvorsitzender: Thomas Breuer

www.greenpeace-energy.de