Greenpeace Energy - Newsletter vom 21.04.2019 Im Browser öffnen
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Kohlekraftwerk und Erneuerbare
Jetzt unterschreiben für schnellen Kohleausstieg

Liebe Leserinnen und Leser,

die Kohlekommission hat sich geeinigt und ihre Empfehlungen für einen Kohleausstieg in Deutschland vorgelegt. Das Ergebnis ist leider nur ein Teilerfolg. Vor allem das Ende der Kohleverstromung ist mit 2038 viel zu spät und mit dem notwendigen Klimaschutz unvereinbar. Positiv hingegen ist der schnelle und starke Start des Kohleausstiegs: Bis 2022 sollen immerhin 12,5 Gigawatt an schmutzigen Kohlekraftwerken stillgelegt werden - viele von ihnen im Rheinischen Revier. Allerdings sind viele wichtige Punkte in dem Beschluss noch nicht genau ausgestaltet: Wann genau gehen welche schmutzigen Kohleblöcke vom Netz? Mit wie viel Geld sollen die Betreiberkonzerne dafür entschädigt werden? Und: Wie können die freiwerdenden Braunkohleflächen dann konkret für den Ausbau erneuerbarer Energien am besten genutzt werden?

Zu diesen Punkten haben wir bereits im vergangenen November wichtige Antworten geliefert – mit unserem Konzept der ReinRevierWende. Dieses hat in der Öffentlichkeit seither hohe Wellen geschlagen und wird bis heute – teils durchaus kontrovers – in Medien, Politik und Branche diskutiert. Mit dem Beschluss der Kohlekommission gewinnt unser mit Studien und Analysen untermauertes Konzept für das Rheinische Revier nun an politischer Aktualität. Denn die Bundesregierung will noch in diesem Frühjahr ein Kohleausstiegsgesetz auf den Weg bringen, in dem die noch fehlenden Details geklärt und festgeschrieben werden. Deshalb müssen wir jetzt die Politik davon überzeugen, dass ein möglichst schneller Kohleausstieg nur mit dem gleichzeitigen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien gelingen kann – nicht zuletzt auf den ehemaligen Braunkohle-Tagebauflächen von RWE.

Der Essener Konzern hat es zwar offiziell abgelehnt, mit uns über dieses Konzept zu sprechen. Doch bei den Gesprächen, die wir in diesen Wochen mit Betroffenen im Rheinischen Revier führen, wird deutlich: Das Interesse an einem ambitionierten, erneuerbaren Strukturwandel im Rheinischen Revier ist groß – bei Organisationen, Kommunen, Verbänden und Unternehmen ebenso wie bei Privatleuten.

Das wollen wir nun aufgreifen – und laden Sie deshalb alle dazu ein, uns ganz konkret bei unserer Erneuerbaren-Vision zu unterstützen: Zeigen Sie uns mit Ihrem Logo und Ihrer Unterschrift, dass auch Sie den zügigen Ökostrom-Ausbau in der Braunkohle-Region für wichtig und sinnvoll halten.

Machen Sie mit bei unserer Online-Petition, in der wir entsprechende Weichenstellungen von der Bundesregierung einfordern! Hier erfahren Sie, wie das geht und wie wir so gemeinsam politischen Druck aufbauen können, damit ein möglichst schneller Kohleausstieg gelingen kann.

Mit den besten Grüßen
Nils Müller und Sönke Tangermann
Vorstand Greenpeace Energy

» Jetzt unterschreiben für einen schnellen Kohleausstieg
RWE lehnt Angebot zur ReinRevierWende ab
RWE-Brief

Der Essener RWE-Konzern hat das Gesprächsangebot von Greenpeace Energy zum Strukturwandelkonzept für das Rheinische Revier offiziell abgelehnt. Wie das Unternehmen per Brief mitteilte, erachte man das Konzept "nicht als sinnvoll" und sehe "keinen weiteren Gesprächsbedarf".

» Unsere Reaktion auf RWE
Vattenfall und die Erneuerbaren
Braunkohle-Tagebau

Das schwedische Energieunternehmen Vattenfall und der deutsche Mischkonzern BayWa wollen auf ehemaligen Braunkohle-Tagebauflächen in der Lausitz in großem Stil Erneuerbare-Energien-Anlagen bauen. Greenpeace Energy kritisiert den Vorschlag als zu wenig bürgernah, denn der Erneuerbaren-Ausbau in Braunkohlegebieten macht vor allem mit Bürgerbeteiligung Sinn.

» Unser Kommentar zum Vattenfall-Plan
Greenpeace Energy stellt ReinRevierWende vor
Sönke Tangermann und Michael Friedrich

Wie ihre Zukunft im Rheinischen Revier aussehen soll, davon haben die Aktiven des Koordinierungskreises Strukturwandel eine klare Idee. Das zeigte sich am vergangenen Wochenende bei der Eröffnung der Zukunfts-Tagung im Energiekompetenzzentrum in Kerpen-Horrem, nur ein paar Kilometer vom Tagebau Hambach entfernt. Vertreter von Greenpeace Energy stelllten dort das Strukturwandel-Konzept der "ReinRevierWende" vor.

» Mehr Infos gibt es hier
Saubere Energie aus dem Revier

Weitere Informationen zur ReinRevierWende, unseren Konzeptvorschlag in voller Länge und ein Erklärvideo gibt es auf der Projektseite - klicken Sie sich rein! Denn für einen wirksamen Klimaschutz brauchen wir einen schnellen Ausstieg aus der schmutzigen Braunkohle.

» ReinRevierWende
 
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