Greenpeace Energy - Newsletter vom 19.05.2019 Im Browser öffnen
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Greenpeace Energy
Neue Atomreaktoren in der Ukraine geplant

Liebe Leserinnen und Leser,

33 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl uns drastisch gezeigt hat, welche Gefahren von der Nutzung der Atomenergie ausgehen können. Und dennoch werden noch immer in ganz Europa neue Atomkraftwerke geplant – so auch in der Ukraine, nur 200 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Wie der Bau finanziert werden soll und welche Mitsprachemöglichkeiten es für europäische Nachbarstaaten gibt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Unsere weiteren Themen: Greenpeace Energy und FlixTrain bringen die Verkehrswende auf der Schiene voran, der Betrieb von Mini-PV-Anlagen wird leichter und am 23. Mai läuft in den Kinos der Dokumentarfilm „Die rote Linie“ an, der sich mit dem jahrelangen Widerstand gegen die Abholzung des Hambacher Waldes beschäftigt.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Greenpeace Energy-Team

Ukraine will neue Reaktoren bauen
AKW in der Ukraine

Die ukrainische Regierung hat beschlossen, die Rohbauten zweier Reaktoren aus den Achtzigerjahren zu vollenden und bis 2026 in Betrieb zu nehmen. Der Weiterbau der Reaktorblöcke in Chmelnizkij soll mitfinanziert werden, indem ein Teil des bereits jetzt am AKW-Standort produzierten Atomstroms in das EU-Nachbarland Polen exportiert werden soll. Zudem ist eine finanzielle Beteiligung der Europäischen Union für das Projekt im Gespräch. Der Reaktorstandort liegt etwa 600 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Wir fordern deshalb ein Mitspracherecht der europäischen Nachbarstaaten im Genehmigungsverfahren für das ukrainische Atomprojekt.

» In der Ukraine drohen neue atomare Sicherheitsrisiken
Grüner Bahnstrom
FlixTrain

Die Energiewende auf der Schiene nimmt weiter Fahrt auf. Die Fernzüge des Bahnanbieters FlixTrain sind ab sofort besonders nachhaltig unterwegs – und zwar mit Ökostrom von Greenpeace Energy. Pro Jahr nimmt FlixTrain rund 23 Mio. Kilowattstunden Ökostrom ab – das entspricht immerhin dem Verbrauch von 8.500 durchschnittlichen Haushalten. Für uns ist es bereits die zweite Zusammenarbeit mit dem Münchner Mobilitätsanbieter FlixMobility, zu dem FlixTrain gehört. Bereits seit letztem Jahr arbeiten wir mit FlixBus zusammen – im Oktober 2018 nahm Deutschlands erster E-Fernbus seinen Betrieb auf und fährt seitdem zwischen Frankfurt und Mannheim mit Ökostrom von Greenpeace Energy.

» FlixTrain und Greenpeace Energy
Wir werden die Zukunft verändert haben
Futur II Festival

Das Futur 2 Festival ist Deutschlands erste energieautarke Großveranstaltung und zeigt, dass Feiern, Spaß und gute Musik sich ganz hervorragend mit Klimaschutz vereinbaren lassen. Doch statt mit dem erhobenen Zeigefinger zu agieren, bekommen die Besucherinnen und Besucher – quasi als Teil der Inszenierung – ein Gefühl für den Energieverbrauch. Die Idee dahinter: einbeziehen und erleben statt einfach nur belehren. Dieser grüne Faden zieht sich durch das komplette Konzept. Ein Konzept, das im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Premiere feierte und nun am 25. Mai 2019 im Hamburger Elbpark Entenwerder in die zweite Runde geht.

» Feiern, gute Musik und Klimaschutz passen gut zusammen
Mini-PV-Anlagen leichter anschliessen
Mini-PV-Anlage auf dem heimischen Balkon

Verbraucherinnen und Verbraucher, die eine eigene Mini-PV-Anlage besitzen oder kaufen möchten,  können ihre Steckdosen-Solargeräte bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt jetzt selbst beim Netzbetreiber anmelden und müssen nicht mehr wie bisher einen Elektroinstallateur beauftragen. Möglich macht dies eine Neuregelung, die nun verabschiedet wurde. Wir von Greenpeace Energy setzen uns mit der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) seit Jahren für den sicheren und unkomplizierten Einsatz von Balkon-Solaranlagen ein und freuen uns über diesen Schritt in die richtige Richtung. Unser eigentliches Ziel bleibt aber eine Regelung für Balkon-Solaranlagen wie in Luxemburg. Dort sind Anlagen bis zu einer Leistung von 800 Watt komplett von der Anmeldepflicht befreit.

» Weitere Infos im Blog
Neu im Kino: Die rote Linie
    Filmplakat Die rote Linie

Der Kampf um den Hambacher Wald, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und der wachsende öffentliche Widerstand – das ist eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte, die sich im Spätsommer 2018 zum bundesweiten Politikum entwickelte. Für ihren Dokumentarfilm „Die rote Linie“, der am 23. Mai 2019 in die deutschen Kinos kommt, begleitete Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf die verschiedenen Protagonisten des Widerstands in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum später bundesweit bekannten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Waldes. Herausgekommen ist ein eindrucksvoller Dokumentarfilm und echtes Zeitzeugnis.

» Unser Filmtipp

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