Greenpeace Energy - Newsletter vom 17.09.2019 Im Browser öffnen
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Kundenworkshop Solarstrom plus

Liebe Freundinnen und Freunde von Solarstrom plus

seit Einführung unseres Stromtarifs Solarstrom plus wächst der Fördertopf für Solarprojekte in Braunkohleregionen kontinuierlich weiter, denn auch in diesem Jahr sind schon viele neue Kundinnen und Kunden dazugekommen. Dass unser Solar-Tarif so erfolgreich ist, freut uns natürlich sehr. Wir haben uns aber auch gefragt, aus welchen Gründen die Kundinnen und Kunden zu Solarstrom plus wechseln. Deshalb haben wir im Februar 2019 einen Kunden-Workshop abgehalten, um die vielfältigen Motive zu besprechen und den Tarif gemeinsam weiter zu entwickeln.

Der Workshop hat gezeigt: Unsere Kundinnen und Kunden haben großes Vertrauen in uns und unsere Arbeit. Sie erwarten, dass durch den Fördertopf möglichst viele neue Solaranlagen entstehen und so der Ausbau der Erneuerbaren in den Tagebaurevieren gezielt vorangetrieben wird. Auch das politische Engagement von Greenpeace Energy ist für viele ein ausschlaggebendes Kriterium für den Tarifwechsel gewesen. Unseren politischen Einsatz für einen raschen Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohle und für einen beschleunigten Erneuerbaren-Ausbau werden wir selbstverständlich auch weiterhin verfolgen.

Wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Workshop erlebt haben, können Sie bei uns im Blog nachlesen.

Unter anderem in dieser Ausgabe: Kunden-Feedback zum Workshop, Aktuelles zur ReinRevierWende, Aufruf für Förderprojekte.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Greenpeace Energy-Team

» Kunden-Workshop zu Solarstrom plus
Meiler weniger Wert als gefordert

RWE fordert beim Kohleausstieg Entschädigungen in Milliarden-Höhe für die Abschaltung seiner alten Braunkohle-Kraftwerke. Pro Gigawatt installierter Kraftwerksleistung erwartet RWE bis zu 1,5 Mrd. Euro. Dabei zeigt eine von Greenpeace Energy veröffentlichte Marktanalyse des Analyseinstituts Energy Brainpool, dass die Kraftwerke angesichts der steigenden Zertifikatspreise für die Emissionen von CO2 zukünftig nur einen Bruchteil dessen wert sein werden, was der Energiekonzern derzeit an Entschädigungen verlangt. 

Die Erklärung: In den folgenden Jahren werden die Gewinne der Kraftwerksblöcke am Strommarkt kontinuierlich sinken, da sich im gleichen Zeitraum deren Betriebskosten vor allem durch steigende CO2-Preise erhöhen– und die Kraftwerkerlöse nach und nach übersteigen. Greenpeace Energy fordert deshalb, dass diese reale Bewertung nun zur Grundlage für Entschädigungsverhandlungen zwischen Bundesregierung und RWE-Konzern zu machen. Die Politik darf nicht großzügig Steuergelder in Milliardenhöhe für vorzeitige Stilllegungen verschleudern, sondern muss den tatsächlichen Marktwert der betreffenden Kraftwerke prüfen und eventuelle Entschädigungssummen daran bemessen.

» Aktuelles von der ReinRevierWende
Neue Förderprojekte gesucht

Mit dem Fördertarif Solarstrom plus wollen wir zeigen, dass ein schneller Braunkohleausstieg gelingen kann und es bereits heute erneuerbare Alternativen für die Tagebauregionen gibt. Auf jede Kilowattstunde, die unsere Kundinnen und Kunden verbrauchen, erheben wir einen Förderbetrag. Diese Gelder investieren wir dann in Erneuerbare-Energien-Projekte in deutschen Braunkohlerevieren, die einen positiven Einfluss auf die lokale Energiewende haben und eine Alternative zur Braunkohlewirtschaft aufzeigen.

Durch die Fördergelder haben wir in den vergangenen Jahren bereits einige Solaranlagen bauen können. Mit zunehmender Kundenanzahl wächst unser Fördertopf und damit auch die Zahl der Projekte, die wir umsetzen können. 

Wir möchten Ihnen gerne die Gelegenheit bieten, eigene Vorschläge für mögliche Förderprojekte einzubringen. Dabei werden insbesondere folgende Projekte unterstützt:

  • Anlagen, die erneuerbare Energien erzeugen (z.B. PV-Anlagen),
  • Infrastrukturprojekte auf dem Erneuerbare-Energien-Markt (z.B. E-Mobilität),
  • Sonstige Energiewende-förderliche Projekte mit positiver Wirkung auf Braunkohleregionen.

Bei den möglichen Empfängern handelt es sich bevorzugt um Vereine oder gemeinnützige Organisationen, die den Bürgerenergiegedanken fördern und deren Projekte ohne die Förderung nicht wirtschaftlich darstellbar wären.

Haben Sie Ideen für Vereine, Initiativen oder konkrete Projekte, die wir mit den Fördergeldern unterstützen könnten? Dann schicken Sie uns eine E-Mail und wir prüfen Ihren Vorschlag.

» Schicken Sie uns Ihre Ideen
Jetzt noch schnell unterschreiben: Kohleausstieg nur mit ambitioniertem Erneuerbaren-Ausbau!

Unsere Forderung an die Politik im Kohleausstieg: Freiwerdende Tagebauflächen in den Braunkohlerevieren müssen gezielt für den großflächigen Ausbau von sauberen Wind- und Solaranlagen genutzt werden!

Unterstützen Sie uns jetzt dabei, dieses Ziel zu erreichen – und unterzeichnen Sie unsere Online-Petition, die wir bald an die Bundesregierung übergeben wollen.

» Zur Petition

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