Greenpeace Energy - Newsletter vom 20.04.2019 Im Browser öffnen
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Solarstrom plus

Liebe Freundinnen und Freunde von Solarstrom plus,

wir hoffen, Sie sind gesund und energievoll in das neue Jahr gestartet und wünschen Ihnen für 2019 alles Gute! Anlässlich des Jahreswechsels wollen wir die Gelegenheit nutzen, um auf unsere Projekte und einige Ereignisse des letzten Jahres zurück zu blicken.

2018 haben wir den heißesten und trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt und beobachtet, wie sich die Weltgemeinschaft auf der UN-Klimakonferenz in Katowice getroffen hat, um praktische Wege zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu erarbeiten. Wir haben am Beispiel der erfolgreichen Großdemonstrationen am Hambacher Wald auch gesehen, was der Einsatz von vielen BürgerInnen, unter ihnen zahlreiche Solarstrom plus-KundenInnen, bewirken kann: Das Engagement hat nicht zuletzt zum Stopp der geplanten Rodung geführt. Knapp zwei Monate später setzten sich in Köln und Berlin abermals Tausende von Menschen auf den Klima-Demos für den Erhalt unseres Planeten ein.

Auch Sie haben mit Ihrer Entscheidung für unseren Solarstrom plus-Tarif dazu beigetragen, dass die Energiewende 2018 neue Impulse bekommen hat. Das zeigen uns auch unsere Wechslerzahlen: Immer mehr Kundinnen und Kunden wollen sauberen Strom beziehen und einen schnellen Ausstieg aus der Braunkohle vorantreiben. Wie das konkret aussehen kann, haben wir letztes Jahr mit unserem ReinRevierWende-Projekt vorgestellt. Ein schneller Ausstieg aus der Braunkohle bei gleichzeitigem Ausbau erneuerbarer Energien ist sowohl finanziell als auch wirtschaftlich und vor allem sozialverträglich umsetzbar. Das Projekt ReinRevierWende werden wir auch im neuen Jahr engagiert weiterverfolgen.

Über diese und einige andere Themen informieren wir Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Solarstrom plus-Newsletters. Viel Spaß beim Lesen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Greenpeace Energy-Team

Flagge zeigen für den Kohleausstieg
Demo-Bild

Getreu dem Motto „Nach der Demo ist vor der Demo“ waren wir auch auf der Klima-Demo in Köln und Berlin. Gemeinsam mit 36.000 Menschen und ausgestattet mit vielen Schildern und Bannern haben wir uns an Rhein und Spree für den Klimaschutz eingesetzt. Anlässlich der Weltklimakonferenz in Katowice im vergangenen Dezember konnten wir so unserem Unmut über die fehlenden Fortschritte in Sachen Braunkohleausstieg Ausdruck verleihen.

16.000 Menschen versammelten sich vor dem Bundeskanzleramt in Berlin und 20.000 vor der Deutzer Werft in Köln, um Flagge zu zeigen für einen sofortigen Ausstieg aus der Kohle. Eine der Rednerinnen in Berlin: Kohlekommissionsmitglied und Greenpeace Energy-Kundin Antje Grothus, die im Rheinrevier direkt am Tagebau Hambach wohnt. Mit ihrem Statement „Verbraucher haben mehr Macht als sie denken. Allein mit dem Stromwechsel kann man schon viel bewegen“ hat sie uns aus dem Herzen gesprochen.

» Mehr über die Demos
Großes Interesse an Bürgerbeteiligung
Demo-Bild

Das Ende November von Greenpeace Energy vorgestellte Projekt ReinRevierWende – unsere Idee, die Braunkohle-Kraftwerke und Tagebaue des RWE-Konzerns ab 2020 stufenweise zu übernehmen und bis 2025 stillzulegen – kommt auch bei großen Teilen der Bevölkerung gut an. Rund ein Drittel der Deutschen könnte sich auch eine finanzielle Beteiligung an diesem Großprojekt vorstellen. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Befragungsinstituts Kantar Emnid im Dezember 2018 ergeben. Für Greenpeace Energy sind das hervorragende Neuigkeiten, denn somit wäre auch ein zentraler Aspekt des Konzeptes gedeckt – zu der schrittweisen Übernahme der drei RWE-Tagebaue im Rheinrevier ist die Gründung einer neuen Bürgerenergiegenossenschaft notwendig, um ab 2022 Wind- und Solaranlagen auf den stillgelegten Braunkohleflächen zu errichten.

Auch wenn RWE das Kaufangebot kürzlich offiziell abgelehnt hat, wird Greenpeace Energy das Projekt 2019 weiterhin energisch verfolgen. Für uns ist klar: Die Zukunft ist erneuerbar – auch im Rheinischen Revier.

» Zu den Umfrageergebnissen
Neue Anlage dank Solarstrom plus

Der Fördertopf des Solarstrom plus-Tarifs hat es uns auch im letzten Jahr wieder ermöglicht, zahlreiche spannende Projekte zu unterstützen. So konnten wir im Oktober 2018 auf dem Dach von Umweltschützerin Antje Grothus, die inzwischen zum Gesicht des Widerstandes gegen die Rodung des Hambacher Waldes geworden ist, eine Solaranlage mit 6,7 Kilowatt Leistung installieren. Über den Bau der Anlage haben wir im letzten Newsletter bereits ausführlich berichtet.

Im Dezember haben wir dann eine weitere Anlage realisiert, und zwar auf dem Dach des Gemeindehauses in Düren. Düren ist von Tagebauen umzingelt, weshalb die evangelische Gemeinde bereits seit 40 Jahren im Kampf gegen die Braunkohle aktiv ist und mit dieser Solaranlage nun ein starkes Zeichen gesetzt hat. Viele Gemeindemitglieder sind unmittelbar von den Umständen des Braunkohleabbaus betroffen.

Neben dem Bau von neuen PV-Anlagen unterstützte Greenpeace Energy mit dem Geld aus dem Solarstrom plus-Fördertopf weitere Initiativen und Vereine wie das Netzwerk GRÜNE LIGA, das Umweltbewegungen aus der ganzen Republik mit einander vernetzt und zahlreiche Projekte realisiert.

Haben Sie Tipps für Vereine oder Initiativen, die wir unterstützen können? Schicken Sie uns eine E-Mail an newsletter@greenpeace-energy.de und wir prüfen Ihren Vorschlag.

» Alle Förderprojekte im Überblick

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