Bürgerenergie hat vielfältigen Nutzen

Greenpeace Energy engagiert sich für die Bürgerenergie. Die lokalen Erneuerbaren-Projekte von Bürgerinnen und Bürgern sind ein wichtiger Treiber für die Energiewende. Wir arbeiten deshalb unter anderem aktiv im Bündnis Bürgerenergie e.V. mit, um uns für die breite Akteursvielfalt zu engagieren.

Energie-Projekte in Bürgerhand stärken die lokale Wertschöpfung mit Milliarden-Investitionen und bringen vor Ort vielfältigen gesellschaftlichen Nutzen. Zu diesem Fazit kommt eine neue Studie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES), die Greenpeace Energy zusammen mit dem Bündnis Bürgerenergie e.V. finanziert hat.

Mehr zu unseren Aktivitäten für die Bürgerenergie finden Sie hier:

Energiewende Demo mit Greenpeace Energy auf einem Boot
Mai 2014: Auf der großen Energiewende-Demo in Berlin mit mehr als 12.000 Teilnehmern zeigt Greenpeace Energy Flagge für die Bürgerenergie – nicht nur während des Protestzugs durch das Regierungsviertel, sondern auch auf dem Wasser der Spree. Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund: Die anstehende Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes bringt erhebliche Nachteile für kleine Bürgerenergie-Akteure. (Foto: Christoph Eckelt / Greenpeace Energy eG)
Bürgerenergie-Konvent in Fulda
Oktober 2014: Das neu gegründete Bündnis Bürgerenergie e.V. wird zur Aktionsplattform der lokalen Energie-Engagierten: In Fulda treffen sich lokale Akteure sowie Vertreter von Energiegenossenschaften und Initiativen zum zweitägigen Konvent. Netzwerken, Wissensvermittlung und Informationsaustausch stehen bei diesem Bundestreffen der Bürgerenergie ebenso auf der Tagesordnung wie die Wahl eines „Rates der Bürgerenergie“. Greenpeace Energy als BBEn-Mitglied informiert beim Konvent in Fulda über den Stand der Dinge beim Thema Ausschreibungen – denn für lokale Initiativen, Bürgerenergie-Gesellschaften oder Genossenschaften könne der direkte Wettbewerb mit großen Konzernen künftig schwierig bis unmöglich werden. (Foto: Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG)
Abschlusskundgebung des 2. Bürgerenergie-Konvent
September 2015: Mit Mut in die Zukunft – die Stärken der dezentralen Energiewende!“ ist das Motto des 2. Bürgerenergie-Konvents in Erfurt. 150 Akteure tauschen auf dem wichtigen Netzwerktreffen Erfahrungen aus und informieren sich über die aktuelle Lage der Bürgerenergie in Deutschland. Nicht nur auf der Abschluss-Kundgebung in der Erfurter Innenstadt (Foto), sondern auch in den Diskussionen und Workshops wird dabei viel Kampfgeist deutlich – denn die Bürger-Projekte stehen angesichts der EEG-Reform 2016 vor schwierigen Herausforderungen. Für Greenpeace Energy zieht Marcel Keiffenheim (Foto links) in den Aufsichtsrat des Bündnis Bürgerenergie ein. (Foto: Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG).
Vorstellung der Bürgerenergie Studie
September 2015: Das Bündnis Bürgerenergie und Greenpeace Energy stellen in Berlin die gemeinsam finanzierte Studie über die Nutzeneffekte der Bürgerenergie vor. Die Wissenschaftler des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) haben in ihrer Untersuchung insgesamt zehn Nutzeneffekte herausgearbeitet: So konnten Photovoltaik-, Windkraft- oder Biomasse-Projekte in Bürgerhand oder mit Bürgerbeteiligung laut IZES bundesweit bis zu 113.600 Vollzeitarbeitsplätze erhalten oder neu schaffen. Die Wertschöpfung dieser Projekte summierte sich allein im untersuchten Jahr 2012 auf bis zu 5,3 Milliarden Euro. Und weil sich in Bürgerenergie-Projekten viele Menschen aktiv beteiligen, wächst die gesellschaftliche Akzeptanz für die Energiewende, Kapital und Einfluss auf dem Energiemarkt werden breiter gestreut. Marcel Keiffenheim (Greenpeace Energy), Eva Hauser (IZES) und Dr. Rene Mono (Bündnis Bürgerenergie) stellen die Studie im Herbst in Berlin vor. (Foto: Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG)
Pressekonferenz zum neuen Bürgerenergie-Angebot von Greenpeace Energy und Planet energy
Juli 2016: Auf einer Pressekonferenz in Berlin präsentiert Greenpeace Energy sein neues Angebot speziell für Akteure der Bürgerenergie. Dieses soll den größten Nachteil durch das neue EEG – nämlich die hohen Kosten und Risiken einer Ausschreibungsteilnahme – abfedern. Dazu bietet die Kraftwerkstochter Planet energy an, die Ausschreibungs- und Genehmigungsrisiken abzusichern, indem man Bürgerprojekten Kapital zu Verfügung stellt. Darüber hinaus steht Planet energy auch mit seiner jahrelangen Erfahrung im Bau von Ökostrom-Kraftwerken den Bürgerenergie-Akteuren zur Seite. Entscheidend dabei ist, dass das Projekt in Bürgerhand bleibt. (Foto: Christoph Eckelt / Greenpeace Energy eG)
3. Bürgerenergie-Konvent
September 2016: Der 3. bundesweite Konvent der Bürgerenergie findet diesmal in Berlin statt, direkt gegenüber vom für die Energiewende zuständigen Bundeswirtschaftsministerium. Von dort ist Staatssekretär Rainer Baake (Foto links hinten) gekommen, um sich vor mehr als 100 Bürgerenergie-Vertretern der Kritik an der EEG-Reform zu stellen. Es folgt eine intensive Diskussion.„Was ist denn, wenn die Politik sich irrt und wenn die Akteursvielfalt wegen des EEGs eben nicht erhalten wird?“, fragt etwa Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy und Aufsichtsratsmitglied beim Bündnis Bürgerenergie. (Foto: Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG)
1. Polnischer Bürgerenergie Kongress
September 2016: Die Unterstützung der Bürgerenergie wird auch in anderen EU-Ländern immer wichtiger. In Warschau findet der 1. Polnische Kongress der Bürgerenergie statt. Mehr als 100 Vertreter von Kommunen und Bürgerprojekten diskutieren auf dem Hochschulcampus der polnischen Hauptstadt über die immer schwierigere Lage für den Erneuerbaren-Ausbau, der durch zahlreiche Gesetzesänderungen erschwert wird. Greenpeace Energy referiert über die Lage nach der EEG-Reform 2017 in Deutschland und zeigt auf der Podiumsdiskussion mögliche Chancen und Lösungswege für kleine Akteure auf.
Gesprächskreis Bürgerenergie
Oktober 2016: Greenpeace Energy beim regelmäßig stattfindenden "Gesprächskreis Bürgerenergie" der Grünen Bundestagsabgeordneten Julia Verlinden. Die Treffen sind eine wichtige Austauschplattform zwischen Bürgerenergie-Akteuren und politischen Entscheidern. (Foto: Büro Julia Verlinden)

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NUTZENEFFEKTE DER BÜRGERENERGIE

Energie-Projekte in Bürgerhand stärken die lokale Wertschöpfung mit Milliarden-Investitionen und bringen vor Ort vielfältigen gesellschaftlichen Nutzen. Zu diesem Fazit kommt eine Studie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES), die Greenpeace Energy zusammen mit dem Bündnis Bürgerenergie e.V. finanziert hat.

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Bürgerenergie Planet energy

Seit Ende Juli 2016 bieten wir zusammen mit unserer Kraftwerkstochter Planet energy außerdem den Akteuren der Bürgerenergie direkt unsere Unterstützung an - in Form von Kapital, Know-how und Kooperationen.

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