Mieterstrom

Baustein einer dezentralen Energiewende

Sauberen Strom vom eigenen Dach selbst verbrauchen – das soll nicht nur für Eigenheimbesitzer möglich sein, sondern auch für Millionen Mieterinnen und Mieter.

Greenpeace Energy setzt sich für dieses Ziel der so genannten „Mieterstrommodelle“ schon seit Jahren energiepolitisch ein. Ein Etappensieg wurde 2017 erreicht –  mit dem vom Bundestag beschlossenen Mieterstromgesetz und einer darin enthaltenen Fördermöglichkeit. Greenpeace Energy hat die Entstehung des Gesetzes in seiner politischen Arbeit sowie mit zahlreichen öffentlichen Kommentierungen kontinuierlich begleitet. Daneben realisieren wir auch konkrete Mieterstromprojekte, die sich etwa durch den Einsatz modernster Mess- und Versorgungstechnik auszeichnen. Mehr zu einem von Greenpeace Energy realisierten Mieterstrommodell in Hamburg finden Sie in unserem Newsblog.

Wir setzen uns auch künftig sowohl politisch als auch in der Praxis dafür ein, Nahversorgungskonzepte wie Mieterstrom für möglichst viele Verbraucherinnen und Verbraucher zu ermöglichen. Denn solche dezentralen Modelle sind aus unserer Sicht ein entscheidender Bestandteil für eine erfolgreiche Energiewende. Dazu gehört auch eine konstruktive Rahmensetzung, die es Bürgerinnen und Bürgern erlaubt, erneuerbare Energien selbst zu erzeugen, selbst zu nutzen und selbst weiterveräußern zu können. Bislang hat es die Politik versäumt, diesen Rahmen zu schaffen.

Weitere Informationen zum Thema Mieterstrom

  • Sonneteilen – Solarstrom für Mieter & Nachbarn
    Gemeinsame Infoplattform von Branchenakteuren zum Thema Mieterstrom. Enthält zahlreiche Hintergrundinfos zum Mieterstromgesetz und der aktuellen Förderung.
    www.pv-mieterstrom.de
  • Solaroffensive Hamburg
    Ein Bündnis aus Energiewendeunternehmen und Organisationen, die die Energiewende auf Hamburgs Dächer bringt. Bis 2020 soll auf mindestens 5.000 Hamburger Dächer die Sonnenenergie zur Gewinnung von Strom und Wärme genutzt werden.
    www.solaroffensive-hamburg.de
  • Kommentar "Greenpeace Energy: Bundesregierung muss Mieterstromgesetz nachbessern"
    Im Rahmen der Anhörung zum neuen Mieterstromgesetz fordert der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy die Bundesregierung auf, ein geplantes Gesetz zur Förderung von Mieterstromprojekten nachzubessern.
    www.greenpeace-energy.de/presse
  • Blog-Beitrag "Mieterstrom: Die Kunst, die Sonne zu teilen"
    Rund um das Thema Mieterstrom ist derzeit politisch Einiges in Bewegung,  die Bundesregierung hat nun ein neues Förder-Gesetz angekündigt.  Wie ein gelungenes Mieterstrom-Projekt aussehen kann, zeigt Greenpeace Energy in Hamburg. Die Energiegenossenschaft stattete das Hamburger Künstlerhaus Frise eG nicht nur mit einer Photovoltaikanlage aus, sondern auch mit einem modernen Verbrauchs- und Messkonzept.
    blog.greenpeace-energy.de


Ansprechpartner

Mike Wilken
Ansprechpartner Mieterstrom

Tel 040 / 808 110 771

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