Neue Mobilstrom-Tarife von Greenpeace Energy:„Die Verkehrswende nachhaltig beschleunigen“

– Pressemitteilung

Greenpeace Energy startet am 24. Juni seine beiden neuen Tarife "Mobilstrom aktiv" und "Mobilstrom plus". Sie bieten hochwertigen Ökostrom zu attraktiven Preisen für diejenigen, die auf ein eigenes Auto noch nicht verzichten können, mit ihrem E-Auto aber zumindest 100-prozentig CO2-frei mobil sein wollen.

Mit zwei neuen Mobilstrom-Tarifen erweitert Greenpeace Energy von heute an sein klimafreundliches Energieangebot. Die Ökoenergiegenossenschaft aus Hamburg will damit einen Beitrag zur überfälligen Verkehrswende in Deutschland leisten. „Unser Ziel ist es, den CO2-Ausstoß in der Mobilität zu senken, indem wir mehr E-Autofahrerinnen und -fahrer mit hochwertigem Ökostrom zu attraktiven Preisen versorgen“, sagt Greenpeace Energy-Vorstand Nils Müller. Beim neuen Tarif „Mobilstrom aktiv“ werden der E-Auto-Ladestrom und der Haushaltsstrom über einen gemeinsamen Zähler abgerechnet; der Preis liegt hier bei 28,8 Cent pro Kilowattstunde. Der Tarif „Mobilstrom plus“ richtet sich an diejenigen, deren E-Auto zuhause über eine Ladesäule mit separatem, unterbrechbarem Zähler geladen wird, zu dann 22,8 Cent die Kilowattstunde*. Weil Netzbetreiber solche unterbrechbaren Zähler je nach Netzsituation ein- und ausschalten dürfen, sinken die Netzentgelte. Greenpeace Energy gibt diesen Vorteil direkt an seine Mobilstrom plus-Kundinnen und -Kunden weiter. „Wir bieten damit ein klimafreundliches Paket für alle, die aufs eigene Auto noch nicht verzichten können, dabei aber 100-prozentig CO2-frei mobil sein wollen“, sagt Müller.

Auf den Verkehr entfallen derzeit rund 18 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen, die wiederum zu gut 60 Prozent von Pkw verursacht werden. Der Verkehrssektor ist der einzige Bereich, in dem die Emissionen etwa so hoch sind wie im Vergleichsjahr 1990. Nur circa vier Prozent der eingesetzten Energie stammen dabei aus erneuerbaren Quellen**. „Wir müssen die Verkehrswende mit nachhaltigen Angeboten beschleunigen, denn sonst kommen wir auch bei der Energiewende insgesamt nicht schnell genug voran“, sagt der Greenpeace Energy-Vorstand. Wichtigste Maßnahmen sind unter anderen die Vermeidung von motorisiertem Verkehr, die Ausweitung von entsprechend verbesserten öffentlichen Nah- und Fernverkehrsangeboten sowie die größtmögliche Energieeffizienz. Wo Individualverkehr noch nicht vermeidbar ist und dafür auf Elektroautos umgestiegen wird, wird die Herkunft des genutzten Stroms besonders wichtig.

E-Mobile spielen ihre Klimaschutz-Vorteile nur aus, wenn der Strom nicht aus Kohlekraftwerken oder anderen fossilen Quellen, sondern allein aus erneuerbaren Energien stammt. Greenpeace Energy kauft seinen Strom direkt bei Ökokraftwerken. Rund die Hälfte davon stammt aus Windkraftanlagen, die keine Förderung mehr erhalten. Durch einen fairen Abnahmepreis können sie weiter Grünstrom produzieren. Dies führt zu mehr erneuerbarem und weniger fossilem Strom im Netz – und damit real zu einem geringeren CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde. „Unsere Botschaft an die Kundinnen und Kunden lautet deshalb: Mit unserem Strom schafft Ihr Elektroauto noch mehr Klimaschutz“, betont Nils Müller.

* hinzu kommt bei beiden Tarifen ein monatlicher Grundpreis von 8,90 €
** Daten aus „Klimaschutz in Zahlen“ 2018 u. 2019, Bundesumweltministerium


Hintergrund: Weitere Informationen finden Sie unter www.greenpeace-energy.de/mobilstrom

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Vergleich Verbrenner vs E-Auto: CO2-Emissionen aus Produktion und Nutzung. Quelle: Greenpeace Energy eG
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