Video vom taz Salon am 14. Februar 2013Energiewende - ein Geschäft der Großen?

– Meldung

„Die Energiewende kommt nicht vom Wünschen“, erklärte Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy gleich zu Beginn vor den rund 100 Gästen. Es brauche einen klaren Kurs der Bundesregierung und verlässliche Rahmenbedingungen - genau daran hapere es aber aktuell.

Keiffenheim war als ausgewiesener Kenner der Energie- und Umweltpolitik zum taz Salon in Hamburg eingeladen worden. Mit ihm und Moderator Sven-Michael Veit (taz) diskutierten Ingrid Nestle (grüne Staatssekretärin im Kieler Energieministerium), Jörg Singer (Bürgermeister der Energie-Insel Helgoland) und Hauke Wagner vom Energiekonzern Vattenfall. Wagner brach eine Lanze für große Firmen und große Kraftwerke, um nötige Investitionen zu stemmen. Natürlich sollten die Konzerne ihr Geld in die Energiewende stecken, entgegnete Keiffenheim, es brauche aber „eine Bandbreite von ökologischen Anbietern“ , um nicht wieder in Zeiten zurück zu fallen, wo wenige Großkonzerne die Macht auf den Energiemärkten unter sich aufteilten.

Der Videospot von Greenpeace Energy zeigt Ausschnitte der Podiumsdiskussion.

Bilder zum Artikel

Die Diskutanten Marcel Keiffenheim (Greenpeace Energy), Jörg Singer (Bürgermeister Helgoland), Ingrid Nestle (B90/Die Grünen) und Hauke Wagner (Vattenfall) mit Moderator Sven-Michael Veit (taz).
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