Was Strom wirklich kostet

– Meldung

Angeregte Leserdiskussion auf dem Online-Portal der Süddeutschen Zeitung und in sozialen Netzwerken über die Studie „Was Strom wirklich kostet“. Auch das Handelsblatt und der stern berichten über die Ergebnisse.

Die Studie „Was Strom wirklich kostet“, Ende August 2012 von Greenpeace Energy und dem Bundesverband WindEnergie der Öffentlichkeit vorgestellt, bewegt Medien und Leser weiterhin. Nachdem bereits kurz nach der Veröffentlichung zahlreiche Medien von der Frankfurter Rundschau bis zur Tagesschau über die Studie berichteten, hat nun die Süddeutsche Zeitung die Ergebnisse im ArtikelDas Märchen vom teuren Ökostrom noch einmal aufgegriffen. Und kurz darauf einen Beitrag zur angeregten Leserdiskussion nachgeschoben, den der Artikel über die wahren Kosten von Atom- und Kohlestrom ausgelöst hat. 

Die Ergebnisse der Studie tragen wesentlich dazu bei, die aktuelle Debatte um die Kosten der Energiewende und die Rolle der erneuerbaren Energien zu versachlichen. „Was Strom wirklich kostet“ zeigt auf, dass konventionelle Energien wie Kohle und Atom deutlich mehr Kosten verursachen, als auf der Stromrechnung ausgewiesen werden. Verbraucher zahlen diese versteckten Zusatzkosten unter anderem über Steuern und Abgaben. So schreibt das Nachrichtenmagazin stern in der Ausgabe 45/2012:  „Würde man die wahren Kosten der konventionellen Kraftwerke einrechnen, also staatliche Förderungen sowie Aufwendungen für Klimafolgeschäden, wäre jede Kilowattstunde aus Kohle, Gas oder Uran im Durchschnitt 10,2 Cent teurer - und hätte schon heute keine Marktchance mehr gegen fast alle grünen Stromquellen.“ Und im Handelsblatt heißt es im Leitartikel vom 31. Oktober: „Legt man auch andere versteckte Zusatzkosten wie Klimafolgen nach der EEG-Methode auf den Kilowattstundenpreis um, ergäbe sich eine ‚Konventionelle-Energien-Umlage‘, die mit 10,2 Cent fast doppelt so hoch liegt wie die ab 2013 geltende Ökostrom-Umlage von 5,3 Cent.“

Die vollständige Studie „Was Strom wirklich kostet“, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace Energy und des Bundesverbands WindEnergie erstellt hat, ist sowohl als Kurz- als auch als Langfassung erhältlich.

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