Zwei neue Kraftwerke für Greenpeace Energy

– Pressemitteilung

Eine der größten auf Gebäuden installierten Solaranlagen der Welt ist bei Stuttgart entstanden - das Fotovoltaik-Kraftwerk von Greenpeace Energy auf den Dächern der Landesmesse Stuttgart. Am 26.2.2009 wurde die Anlage im Beisein von Baden- Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger feierlich in Betrieb genommen. Das 15 Mio. Euro teure Sonnen-Kraftwerk besitzt eine Spitzenleistung von 3,8 Megawatt und produziert im Jahr voraussichtlich 3,45 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Durchschnittsverbrauch von 1.100 Haushalten; die CO2-Einsparung liegt bei 1.800 Tonnen im Jahr.

Für das Stuttgarter Solar-Kraftwerk lässt Planet energy 21.780 Fotovoltaik-Module auf 80.000 Quadratmetern Dachfläche aufbauen. Das entspricht der Größe von zehn Fußballfeldern. Die Module mit je 170 Watt Nennleistung stammen von Suntech. Insgesamt wird die Anlage im Jahr voraussichtlich 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren - genug um 1100 Haushalte mit sauberer Energie zu versorgen. Im Vergleich zum bundesdeutschen Kraftwerks-Mix werden jährlich Kohlendioxid-Emissionen von rund 1800 Tonnen eingespart.

Ende des Jahres wird dann der Bau des neuen Windparks Ketzin beginnen, der auf dem Höhenzug der „Nauener Platte“ 30 Kilometer westlich Berlin an einem besonders günstigen Standort entsteht. Hier werden vier Windenergieanlagen vom Typ Vestas V90 aufgestellt, die jeweils eine Nennleistung von zwei Megawatt besitzen. Die Mühlen haben eine Nabenhöhe von 105 Metern und 45 Meter lange Rotorblätter. Ab Anfang 2009 werden sie zusammen jährlich 17,8 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von knapp 6000 Haushalten. Die CO2-Einsparung liegt bei rund 9600 Tonnen.

Die Investitionssumme für beide Kraftwerke beläuft sich auf jeweils rund 15 Millionen Euro. Insgesamt hat Greenpeace Energy damit Projekte mit einer Gesamtinvestition von 47 Millionen Euro umgesetzt. So entstanden bereits Fotovoltaikanlagen in Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg) und Dasing (Bayern) sowie Windparks in Parndorf (Österreich) und Soltau (Niedersachsen). Daneben ist derzeit auch das Weserkraftwerk Bremen in Bau - ein Zehn-Megawatt-Wasserkraftwerk mit innovativem Fischschutz, an dessen Realisierung Greenpeace Energy maßgeblichen Anteil hat.

Investitionen in erneuerbare Energien gelten als wichtiges Merkmal, um den ökologischen Nutzen eines Ökostrom-Angebotes zu bewerten. Greenpeace Energy verfolgt darüber hinaus ein langfristiges Ziel, das die Ökostrom-Genossenschaft von anderen Anbietern unterscheidet: Der Versorgung aller Kunden aus eigenen Anlagen - sauber, sicher, bürgernah und zu fairen Preisen, die unabhängig von Börsenspekulationen sind.

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