Ökogas für die Energiewende: Windgas

Sie wollen erneuerbares Gas beziehen und gleichzeitig die Energiewende voranbringen? Kein Problem mit dem Gastarif proWindgas von Greenpeace Energy. Für unser Windgas wandeln wir überschüssigen Windstrom in sauberen Wasserstoff um, der dann – als klimaneutrales Gas – ins Erdgasnetz eingespeist und gespeichert wird. Revolutionieren Sie gemeinsam mit uns die Energiewirtschaft. Als erster Gasanbieter und Energieversorger bieten wir einen Ökogas-Tarif an, der die innovative Windgas-Technologie fördert.

6,30Cent/kWh+9,90 €Grundpreis pro /Monat

brutto, inkl. aller Steuern und Abgaben

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Fördern Sie aktiv die Energiewende beim Kochen oder Heizen
  • Beziehen Sie ein Erdgas-Ökogas-Gemisch mit steigendem Windgas-Anteil
  • Keine Beimischung von Biogas
  • Direkte und transparente Förderung der Windgas-Technologie durch den Förderbeitrag
  • Keine Vorkasse, keine Mindestvertragslaufzeit
  • Zukunfts­technologie für erneuer­bares Gas
  • Ökologisch wertvoll durch Nutzung über­schüssiger Wind­energie
  • Kein Gas aus Massen­­tierhaltung

Bei Fragen zu Produkten oder Tarifen
040 / 808 110 600 Montag - Freitag von 8-19 Uhr, Ortstarif

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kWh/Jahr

So funktioniert Windgas

Windgas wird in einem sogenannten Elektrolyse-Verfahren aus überschüssigem erneuerbarem  Strom erzeugt. Der Windstrom treibt einen sogenannten Elektrolyseur an. Hier wird Wasser mit Hilfe von Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Der Sauerstoff wird an die Umgebungsluft abgegeben und der Wasserstoff ins Erdgasnetz eingespeist, wo er sich mit dem bereits vorhandenen Erdgas vermischt. Das Erdgas-Ökogas-Gemisch kann wie gewohnt zum Kochen oder Heizen genutzt werden.

Unser Ökogas im Detail

proWindgas von Greenpeace Energy erzeugt Rückenwind für die Energiewende. Erfahren Sie mehr über die Windgastechnik und finden Sie heraus, warum Windgas so wichtig ist für den Umbau unserer Energieversorgung hin zu 100 % erneuerbaren Energien. 

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Das sagen unsere Kunden

Ökologisch sinnvoll aber nicht teurer

Nun ist auch meine Gasversorgung bei einem ökologisch sinnvollen Anbieter gelandet und dafür zahle ich nicht mal mehr im Monat. Kann ich jedem nur empfehlen!

Von Prinz of Playing am 08.06.2019

Greenpeace Energy ist top!

Meine Spitzen-Berwertung hat u.a. folgende Gründe: - Kunden-Orientierung: unkompliziert, effezient, freundlich - reglemäßige gute Informationen, u.a. über das Online-Magazin: knapp und mit Möglichkeit zur Vertiefung - Zukunfts-Orientierung: Blick über den Tellerrand, Investitionen in Erneuerbare-Energie-Anlagen - politisches Engagement für die ökologische Wende. z.B. Beteiligung an der Klage beim Aarhus-Komitee gegen Rechtsverstöße beim Genehmigungsverfahren für Paks II in Ungarn

Von Dietrich Waack am 30.05.2019

Hätte ich schon früher machen sollen

Nach Fridays for Future und Rezo-Video (Mai 2019) und wo wir doch schon ewig Greenpeace-Förderer sind haben wir endlich den privaten Umstieg eingeleitet. Und es ist bei uns (Umstieg vom Grundversorger) sogar GÜNSTIGER, bei Strom (im Vergleich zum Preis ohne "Plus"; gebucht haben wir mit "Plus") und Gas. Und die Online-Abwicklung (zugegeben: Ich musste im großen Ordner ein paar Zahlen raussuchen :-) war total easy. Sollten wir alle machen, dann klappts auch mit der Energiewende.

Von Andreas Steinborn am 27.05.2019

Nach 10 Jahren Ökostrom-Bezug von Greenpeace Energy jetzt auch Wechsel zu Windgas

Seit dem Wechsel zu Ökostrom vor 10 Jahren immer höchst zufrieden mit greenpeace energy. Ich bin begeistert von der Idee, überflüssigen Windstrom nicht wegzuwerfen und trotzdem zu bezahlen, sondern ihn in Gas umzuwandeln. Da ist fast schon egal, wie der Gesamtwirkungsgrad ist. Mit Service, Erreichbarkeit und Übersichtlichkeit aller Abrechungen bin ich in höchstem Maße zufrieden

Von Erwin Anton am 14.04.2019

Energiewende von unten

Bin schon seit vielen Jahren Bezieher von Greenpeace energy Ökostrom und bin sehr zufrieden. Jetzt noch überschüssige Windenergie in Gas zu speichern ist eine sinnvolle Alternative zu ausgebremster Windenergie.

Von Udo Fütterer am 27.04.2019

Kundenfreundlich und schnell

Ich bin seit 3 Jahren bei Greenpeace Energie. Der Kundenservice ist super. Der Preis hat sich kaum verändert und ich bin sehr zufrieden 

Von Josephin N. am 09.04.2019

Nun beziehen wir auch noch Windgas von GP

Nachdem wir den Strom für unser Haus und die Wohnung unserer Tochter von GP beziehen, haben wir uns nach der Preiserhöhung unseres bisherigen Gasanbieters entschossen, nun auch das Gas von GP zu nehmen. Es sind nur wenige Euros mehr im Monat,aber das Gefühl etwas für die Umwelt und die künftigen Generationen zu tun, ist es uns auf jeden Fall wert. Gut, dass es GP gibt !

Von Bille am 16.03.2019

Nach grünem Strom beziehe ich jetzt auch Windgas - spare 3.600 kg CO2 pro Jahr

Ich bin seit längerem Stromkunde und sehr zufrieden mit greenpeace energy. Jetzt steige ich auchm Gas um auf Windgas. Die Windgaserzeugung finde ich eine revolutionäre Idee. Man erhält CO2-freie Energie, und gleichzeitig kann mit der Gaserzeugung und -speicherung die Energeie auch kostengüsntig zwischengespeichert weden, um Schwankungen in der Erzeugung aufzufangen. Ich zahle knapp 30 € mehr im Monat als für mein bisheriges Erdgas - aber das ist es mir wert, um jährlich 3.600 kg Co2 einzusparen.

Von Hans Sautmann am 24.01.2019

Fragen und Antworten

Was für ein Gasprodukt bietet Greenpeace Energy an?

Greenpeace Energy bietet seit 2011 neben Ökostrom auch Gas für Privat- und Gewerbekunden an: den Gastarif proWindgas.

Mit proWindgas bieten wir unseren Kunden ein neuartiges und ökologisch sinnvolles Produkt, das den Umbau der Energielandschaft hin zu 100 % erneuerbaren Energien ermöglicht.

proWindgas ist ein Gasprodukt ohne Biogas, aber mit einem neuartigen, bisher einmaligen ökologischen Förderbeitrag: Mit diesem Produkt fördert der Gaskunde die Produktion und Einspeisung von erneuerbarem Wasserstoff, der mit Windstrom hergestellt wird (Windgas). Greenpeace Energy-Gaskunden fördern damit den Ausbau und die Speicherbarkeit von erneuerbaren Energien.

Mit einem Förderbeitrag auf den normalen Gaspreis von 0,4 Cent brutto pro Kilowattstunde unterstützen uns unsere Kunden dabei, die Windgas-Technologie in der Praxis zu nutzen.  

Seit Oktober 2011 beliefern wir unsere Kunden in einem ersten Schritt mit herkömmlichem Erdgas, dem sukzessive Wasserstoff zugefügt werden soll. Um die Einspeisung von Windgas ins Gasnetz voranzutreiben, haben wir einen Abnahmevertrag mit der Firma Enertrag über aus Windstrom erzeugtem Wasserstoff abgeschlossen. Im Dezember 2014 hat die Einspeisung von Wasserstoff für die proWindgas-Kunden von Greenpeace Energy durch Enertrag begonnen. Darüber hinaus wollen wir aktiv den Bau von Elektrolyseuren zur Produktion von Windgas vorantreiben. Gleichwohl wird der Anteil an erneuerbarem Wasserstoff in den nächsten Jahren noch gering sein. Derzeit gibt es in Deutschland nur wenige Elektrolyseure, und Greenpeace Energy will zudem nur Windgas aus solchen Anlagen beziehen, die tatsächlich der Energiewende dienen.

Das Angebot richtet sich an alle Privat- und Gewerbekunden mit einem Jahresverbrauch unter 300.000 kWh (Standardtarifkunden). Sondervertragskunden mit einem Verbrauch über 300.000 kWh/a werden wir voraussichtlich im Laufe von 2015 beliefern können.

Warum bietet Greenpeace Energy Windgas an?

Ein Problem bei der Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien ist die fluktuierende Einspeisung von Wind- und Solarkraftwerken. Zukünftig müssen – auch bei einem Ausstieg aus Atom- und Kohlekraft – erneuerbare Energien zum Teil speicherbar werden, um etwa die je nach Wetterlage schwankende Winderzeugung ausgleichen zu können. Die Umwandlung von Windstrom in erneuerbaren Wasserstoff bzw. erneuerbares Methan trägt zur Lösung dieses Problems bei: Erneuerbarer Wasserstoff und erneuerbares Methan, sogenanntes Windgas, können ins Gasnetz eingespeist und der Strom so gespeichert werden. Bei Entnahme lässt sich das Gasgemisch zur Wärmeproduktion, am besten jedoch zur Produktion von Strom und Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung) nutzen. Damit kann Strom produziert werden, wenn Flaute herrscht.

Wie sieht der Gasmix von proWindgas aus?

proWindgas ist ein Gasprodukt, das Schritt für Schritt die Vision eines erneuerbar erzeugten Gasmixes verwirklichen soll. Deshalb fördert der Gaskunde von Greenpeace Energy von Anfang an die Umsetzung dieser Vision.

Für den Gasmix bedeutet dies konkret, dass wir zunächst 100 % Erdgas geliefert haben. Um die Einspeisung von Windgas ins Gasnetz voranzutreiben, haben wir einen Abnahmevertrag mit der Firma Enertrag über aus Windstrom erzeugtem Wasserstoff abgeschlossen. Seit Dezember 2014 speist die Windgas-Anlage von Enertrag Windgas für unsere Gaskunden ins Gasnetz ein. Für 2015 und 2016 haben wir mit Enertrag Abnahmemengen von 800 MWh pro Jahr vereinbart, für 2017 und 2018 rund 1 GWh.

Der tatsächliche Prozentsatz wird von der eingespeisten Menge Windgas, der Kundenzahl und dem Verbrauch der Kunden abhängen. Wir planen, den Windgas-Anteil im Gasmix sukzessive zu steigern. Auch wenn dann die Einspeisung von Windgas ins Erdgasnetz begonnen hat, wird der Anteil von erneuerbarem Wasserstoff im Gasmix für unsere Kunden in den nächsten Jahren im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen. Das liegt an der momentan noch geringen Zahl an Elektrolyseuren. Entscheidender als die tatsächliche Höhe des Wasserstoffanteils ist jedoch, dass wir mit unserem Fördertarif proWindgas und der Einspeisung von Wasserstoff dieser neuen und ökologisch sinnvollen Technologie den Weg ebnen.

Warum bietet Greenpeace Energy proWindgas und bewusst kein Biogas an?

Biogas ist mit erheblichen ökologischen und ethischen Vorbehalten verbunden. Zu groß ist nach unserer Auffassung die Gefahr, dass Bioenergien mit der Lebensmittelproduktion in Konflikt geraten. Die heutige Biogasproduktion ist meistens verbunden mit dem Anbau von Monokulturen wie z. B. Mais oder wird in betrieblicher Abhängigkeit von Massentierhaltung erzeugt. Greenpeace Energy setzt sich für eine Umstellung auf ökologische Landwirtschaft ein und möchte dieses Ziel nicht gegen die Erzeugung von Biogas ausspielen. Wir sagen: Ökologische Landwirtschaft und Naturschutz haben Vorrang vor Biogas! 

Auch wenn es eine bestimmte, aber sehr begrenzte Menge von ökologisch verträglichem Biogas gibt, so halten wir Windgas für die energiepolitisch und ökologisch deutlich sinnvollere Option. Mit proWindgas wird das Gasnetz sukzessive auf erneuerbare Energien umgestellt, die nicht aus einem Kuhmagen, sondern aus Windkraftwerken stammen.

Mehr zu Biogas erfahren Sie in unserem

Positionspapier Biogas

Wie viel vertretbares Biogas existiert aus Sicht von Greenpeace Energy am Markt?

Experten schätzen das aktuelle Potenzial von Biogas nach den Kriterien von Greenpeace Energy auf ca. 11,2 Mio. Normkubikmeter (Nm3) pro Jahr. Bei einem unterstellten Brennwert von 11 kWh/m3 entspricht dies 123 Gigawattstunden pro Jahr. Hierüber ließen sich rund 6.000 Kunden bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh vollversorgen. Zu wenig, um von einem zukunftsfähigen Gasprodukt zu sprechen.

Mehr zu Biogas erfahren Sie in unserem
Positionspapier Biogas

Warum bietet Greenpeace Energy kein „Klimagas“ an?

Unter sogenanntem „Klimagas“ versteht man normales Erdgas, das per Tarif verbunden wird mit einer Kompensation des bei der Verbrennung entstehenden CO2. Ein solches „Klimagas“ kommt für Greenpeace Energy nicht in Frage, da über ein solches Angebot kein Anreiz zur CO2-Vermeidung oder zur Anpassung der Wärmeversorgung erzeugt wird. Es stellt keine zukunftsfähige Lösung dar und fördert nicht den Ausbau erneuerbarer Energien.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen benötigt Windgas?

Die Einführung von Windgas wird von den meisten Akteuren der Energiebranche und vielen Politikern über alle Parteigrenzen hinweg begrüßt. Damit die Technologie den geschilderten Nutzen entfalten kann, ist es jedoch notwendig, sichere rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn als Neuerung im Energiesektor war Windgas in der bisherigen Gesetzgebung bislang nicht enthalten. Greenpeace Energy hat den hierzu notwendigen rechtlichen Änderungsbedarf von der Stiftung Umweltenergierecht der Universität Würzburg exakt ausformulieren lassen.

Ein Erfolg unserer Arbeit ist die Aufnahme von Windgas ins Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), wo es seit 2011 im Wesentlichen mit Biogas gleichgestellt ist. In § 3 10.c EnWG heißt es: „Im Sinne dieses Gesetzes bedeutet Biogas Biomethan, Gas aus Biomasse, Deponiegas, Klärgas und Grubengas sowie Wasserstoff, der durch Wasserelektrolyse erzeugt worden ist, und synthetisch erzeugtes Methan, wenn der zur Elektrolyse eingesetzte Strom und das zur Methanisierung eingesetzte Kohlendioxid oder Kohlenmonoxid jeweils nachweislich weit überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen im Sinne der Richtlinie 2009/28/EG (ABl. L 140 vom 5.6.2009, S. 16) stammen.“