Energie-Glossar

Nachwachsende Rohstoffe

Streng genommen alle nutzbaren Pflanzen, im engeren Sinne sind jedoch Pflanzenabfälle wie Stroh oder Holzhäcksel sowie eigens angebaute Energiepflanzen wie Raps gemeint. Ökologisch akzeptabel sind Energiepflanzen dann, wenn ihr Anbau nicht auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion oder des Naturhaushaltes geht. Nachwachsende Rohstoffe lassen sich wie  Holzpellets direkt verbrennen, zu Biogas vergären oder wie Raps aufwändig zu Biokraftstoffen verarbeiten, deren Umweltbilanz allerdings fragwürdig ist. In Deutschland wuchsen 2007 auf etwa zwei Millionen Hektar nachwachsende Rohstoffe, das entspricht 17 Prozent der gesamten Ackerfläche. Grundsätzlich sind nachwachsende Rohstoffe im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen CO2-neutral und regenerativ, denn bei ihrer Verbrennung wird nicht mehr CO2 freigesetzt als die Pflanze zuvor aus der Luft aufgenommen hatte. Allerdings sind dem Anbau nachwachsender Rohstoffe Grenzen gesetzt, soll er nicht zur Zerstörung natürlicher Wälder führen und auf diese Weise das Klima belasten.

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